Der Fünfsatz-Krimi bringt viel Gutes. Auch einen neuen Freund.




Lob vom Boss

Der Zweitrundensieg war hart erkämpft. Alexander Zverev musste beim 3:2-Erfolg gegen Dusan Lajovic sogar einen 1:2-Satzrückstand noch wettmachen, um seine Titelchancen zu wahren. So einen Auftritt sah Tennislegende und Eurosport-Experte Boris Becker als genau richtig, um den absoluten Durchbruch zu schaffen:

Jetzt ist er 21 Jahre alt und hat zum ersten Mal ein Fünfsatz-Match bei einem Grand-Slam-Turnier gewonnen, bei dem er 2:1-Sätze zurücklag. Deswegen „Bravo“.

Tatsächlich musste „Sascha“ hart schuften, um gegen den unangenehmen Serben das Weiterkommen geschafft zu haben. Das wusste der DTB-Profi auch selber:

Er hat sehr unangenehm gespielt, ich habe ziemlich viele Fehler gemacht, die ich in den letzten Monaten nicht gemacht habe.

Zverev sorgt für Lacher

Dann wollte die Nummer drei der Welt aber eigentlich nur noch nach vorne blicken. Gen nächstem Spiel gegen den Bosnier Dzumhur, der ebenfalls in fünf Sätzen gegen den Rumänen Albot erfolgreich war. In dieser Partie gilt Zverev wieder als Favorit.

Einmal in Redelaune, machte sich der Deutsche in Paris direkt noch einen Freund. Nämlich einen englischen Journalisten, der bei seiner Frage weit ausholte. Im Video gut zu erkennen der etwas fragende Blicks Zverevs, der dann unverhohlen zugab:

Ich habe ehrlich gesagt kein Wort verstanden.

Dann fragte er den Pressevertreter, woher dieser komme. Yorkshire war die Antwort. Die Grafschaft in Nordengland, wo die Menschen einen durchaus interessanten Akzent sprechen. Ob das Match so etwas wie den Durchbruch bei den Grand Slams bedeuten könnte, was er sich durchaus vorstellen könne, wollte der Brite dann noch wissen. Zverevs sympathische Antwort:

Wenn Sie das so nett sagen, dann glaube ich daran.

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