So sieht sein Turnierplan in den kommenden Wochen aus.



McEnroe sorgt sich um Deutschlands Top-Talent

Zwei Wochen sind vergangen, seit Alexander Zverev in der dritten Runde der US Open ausgerechnet gegen seinen deutschen Teamkollegen Philipp Kohlschreiber eine empfindliche Niederlage einstecken musste. Zwei Wochen, in denen der Hamburger einmal mehr von allen Seiten mit seiner durchwachsenen Grand-Slam-Bilanz konfrontiert wurde. Sogar der große John McEnroe äußerte sich zuletzt in einem Eurosport-Interview kritisch: „Ich wäre ein bisschen besorgt, wenn ich im Moment im Zverev-Team wäre.“

Ab dem 21. September hat Zverev die Chance, „BigMac“ von den Sorgen zu befreien – und zwar von Angesicht zu Angesicht. Während die derzeitige Nummer fünf der Tenniswelt beim Laver Cup in Chicago für das Team Europa an den Start geht, sitzt die US-amerikanische Tennislegende als Captain auf der Bank des Welt-Teams. Es ist die zweite Auflage des von Roger Federer initiierten Kurzturniers, das im vergangenen Jahr ein furioses Debüt feiern konnte.

Große Vorfreude auf den Laver Cup

An dem Erfolg des Events hatte auch Alexander Zverev einen großen Anteil, da er auf dem Weg zum Triumph des Europa-Teams (15:9) zwei Siege über Denis Shapovalov und Sam Querrey beisteuern konnte. Dementsprechend groß ist bei „Sascha“ die Vorfreude auf die erneute willkommene Abwechslung vom regulären Turnieralltag. Obwohl es nicht um Weltranglistenpunkte geht, möchte Deutschlands Nummer eins unbedingt erfolgreich sein und schickte bereits eine Kampfansage an die Kontrahenten hinaus: „Wir sind alle da, um zu gewinnen. Der Erfolg wird kommen, wenn alle zusammen arbeiten.“

 

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Das Team Europa komplettieren Federer, Novak Djokovic, Grigor Dimitrov, David Goffin und Kyle Edmung, für das Team Welt gehen Juan Martin del Potro, Kevin Anderson, John Isner, Diego Schwartzman, Jack Sock und Nick Kyrgios an den Start. Im Oktober nimmt Zverev dann Anlauf auf die Turniere, die auch über seine Teilnahme an den ATP Finals in London entscheiden werden.

Bei diesen Turnieren schlägt Zverev demnächst auf

Bei den China Open in Peking (1.-7.10.) hat Zverev ein paar Punkte zu verteidigen: Sein Ansporn wird es sein, wie im vergangenen Jahr mindestens das Halbfinale zu erreichen. Beim Masters in Shanghai (7.-14.10.) hingegen war 2017 für Zverev bereits im Achtelfinale gegen del Potro Schluss. Hier könnte er also den großen Coup landen.

Im Anschluss wird der Zverev-Tross nach Europa zurückkehren und im Gegensatz zum Vorjahr bei den Swiss Indoors in Basel (22.-28.10.) aufschlagen, ehe er beim Masters in Paris (29.10.-4.11.) Wiedergutmachung betreiben möchte. 2017 scheiterte er in der französischen Hauptstadt nämlich bereits in Runde zwei an Robin Haase.