Das Match war härtere Arbeit als das Ergebnis vermuten lässt.

Alexander Zverev steht in der zweiten Runde von Rotterdam. Er besiegt David Ferrer mit 6:4, 6:3. Dabei musste der 20-Jährige ordentlich Meter machen, um den agilen Spanier zu knacken.


Kämpfender Ferrer lässt Zverev arbeiten

David Ferrer und Alexander Zverev haben sich bereits zweimal auf der Tour gegenüber gestanden. Das erste Mal 2014, als der gerade mal 17-jährige Zverev zu seinem Fabellauf beim Heimturnier in Hamburg ansetzte. Im Halbfinale war dann relativ deutlich genau gegen Ferrer Schluss. Zwei Jahre später gab es eine erneute Begegnung zwischen dem Deutschen und dem Spanier. Damals war das Match mit drei Sätzen schon deutlich enger. Doch wieder triumphierte David Ferrer.

 


Im Jahr 2018 hat sich das Blatt wahrlich gewandelt. Zverev steht auf Platz vier in der Welt, Ferrer ist inzwischen nur noch auf Rang 39 gelistet. Eng war das Match trotzdem. Vor allem weil der Spanier einer ist, der mit der Power des Youngsters gut arbeiten kann. Trotzdem musste Ferrer den ersten Satz mit 6:4 an den 15 Jahre Jüngeren abgeben. Unter anderem weil der in den entscheidenden Momenten besser aufpasste. Eine Schwächephase und Alexander Zverev lag zwei Breaks vorne. Zwar musste er eines davon wieder abgeben, aber der Vorsprung reichte für den Satzgewinn.

Mehr Power schlägt Dauerläufer

Auch der zweite Satz gestaltete sich ähnlich eng wie der Erste. Zwar lag auch hier der Deutsche als Erster mit einem Break vorne, musste dieses aber gleich wieder abgeben. Doch auch hier blieb der Vorteil, wie im ersten Durchgang, immer leicht auf Seiten Alexander Zverevs. Der hat in seinen einfach das Quentchen mehr Power, das ihn immer wieder in die Lage versetzte, den Dauerläufer Ferrer unter Druck zu setzen. Zumal der 20-Jährige auch nicht schlecht auf den Beinen unterwegs war.

 


Als Knackpunkt sollte sich Zverevs Aufschlagspiel zum 5:3 erweisen. Drei Breakbälle wehrte der Deutsche ab. Danach war der Bann gebrochen. Mit einem wirklich schönen Lob beendete Alexander Zverev das Match und sicherte sich den ersten Sieg gegen David Ferrer.

Älterer Bruder verliert gegen Berdych

Bislang ist es eher ein Jahr zum Vergessen für Mischa Zverev. In Australien war der 30-Jährige krank, bekam dann noch zur Verwirrung vieler eine Rekordstrafe für das Nicht-Einhalten der „Best Effort“-Rule aufgebrummt und auch in den Hallen Europas ist der Februar bisher nicht einfach.

In Rotterdam musste sich der Deutsche heute Tomas Berdych mit 5:7 3:6 geschlagen geben. Zwar legte der Linkshänder zu beginn des ersten Satzes den bessern Start hin, lag mit einem Break vorne, konnte dies aber nicht zum Satzgewinn ausservieren. Von da an lief alles in Richtung des Tschechen. Schnell zog er im zweiten Satz davon und auch wenn Mischa Zverev Anschluss hielt, konnte er die Niederlage nicht mehr abwenden.

 



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