Doppelspieler Andre Begemann und Partner Oliver Marach sind beim Erstrundenmatch an Rojer/Tecau gescheitert.

Liebe Tennisfreunde,

die erste US Open Woche geht so langsam dem Ende zu. Während noch die Night-Matches laufen, sitze ich momentan im Flieger und versuche meine Niederlage zu verdauen.

Leider musste ich in der ersten Runde wieder gegen die Wimbledon-Sieger spielen. Mein Partner Oliver Marach und ich waren diesmal chancenlos. In Wimbledon hatte ich noch Matchbälle gegen Rojer/Tecau, diesmal war es eine klare Angelegenheit in 2 Sätzen.

Im Mixed bin ich als 4. Nachrücker mit Anna-Lena Grönefeld leider nicht ins Feld gerutscht, daher nehmen für mich dieses Jahr die US Open ein viel zu frühes Ende.

 

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Alles in allem war es mit zwei Erstrundenniederlagen ein sehr unglücklicher Trip nach Amerika. Auch, wenn ich zwei Wochen hart gearbeitet habe, ist leider mit meinem Partner keine Harmonie entstanden, die natürlich besonders bei einem Grand Slam sehr wichtig ist. Oliver bevorzugt das Spiel von der Grundlinie und ich agiere lieber am Netz. Ich denke, dass es eine sehr gefährliche Kombination sein kann und habe mir genau wie er auch, eine Menge von dem Turnier erhofft. Wir sind privat gut befreundet und daher kennen wir uns gut, trotzdem haben wir es nicht hinbekommen auf dem Platz in einen „flow“ zu kommen und unsere Stärken zusammen zu nutzen. Ich habe leider nicht so gut serviert und volliert, wie ich es mir gewünscht hätte und erschwerend kam noch dazu, dass unsere Gegner einen absoluten „Sahnetag“ hatten, der von deren Coach folgendermaßen kommentiert wurde: „Ich habe sie noch nie so gut spielen sehen.“  Eine solche Niederlage habe ich in meiner Karriere im Doppel nur einmal zuvor hinnehmen müssen, als ich mit Martin Emmrich im ATP Finale von Chennai unter einer Stunde gegen Stan Wawrinka und Benoit Paire 6:2, 6:1 verlor.  Es ist in Worten nicht zu beschreiben, wie man sich als Sportler fühlt, besonders, wenn man vor knapp zwei Monaten noch kurz vor einem Sieg gegen die Beiden stand.

Jetzt heißt es erstmal Mund abputzen, die Akkus in den nächsten beiden Wochen zu Hause wieder aufladen und dann auf neue Aufgaben konzentrieren.

Ich werde in einer Woche beim Davis Cup gegen die Dominikanische Republik nicht im Team sein, von daher habe ich Zeit, in der ich mich auf die Hallensaison vorbereiten kann.

Für mich geht es dann in Metz beim ATP weiter, danach fliege ich für voraussichtlich für drei Wochen nach Asien für die Turniere in Kuala Lumpur, Tokio und Shanghai.

Während ich über meine nächsten Aufgaben philosophiere und auf der Suche nach einem neuen festen Partner bin, wird in New York um den Einzug in die zweite Woche gekämpft. Leider werde ich nicht mehr vor Ort sein, aber ich werde wie sonst auch immer von zu Hause aus den Ausgang im Einzel und Doppel verfolgen.

Bis bald,

euer Bege

 

 

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