Steckt bei der Ellenbogenverletzung von Andy Murray doch mehr dahinter? Zumindest der Davis Cup-Einsatz fällt aus.

In Indian Wells war in Runde zwei Feierabend, die Teilnahme bei den anschließenden Miami Open wurde gleich ganz abgesagt. Der schmerzende Ellenbogen machte Andy Murrays Start am South Beach unmöglich. Der Fokus liege nun auf der Vorbereitung der anstehenden Sandplatzsaison Mitte April. Doch die Frage nach dem Ausmaß der Verletzung bleibt.

Sein Bruder Jamie verriet nun im Interview mit The Telegraph und The Times, dass es sich laut Untersuchung wohl um einen „Riss im Ellenbogen“ handle. Es scheint also, als laboriere die aktuelle Nummer eins derzeit an einer ernsteren Verletzung. Schließlich kann der Heilungsprozess ausschließlich bei absoluter Stilllegung einsetzen. Andernfalls bestünde die Gefahr einer chronischen Fraktur. Eine offizielle Bestätigung der Verletzung seitens des Managements steht allerdings noch aus.

Murray-Ausfall beim Davis Cup fix

Mit Blick auf den gut gefüllten Terminkalender des Briten war vor allem eine Teilnahme beim Davis Cup kommende Woche gegen Frankreich mehr als fraglich. „Ich gehe nicht davon aus, dass er [gegen Frankreich] dabei ist. Doch wenn er es ist, wäre das natürlich toll für das Team. Das Wichtigste ist jetzt allerdings erst einmal, dass er wieder gesund wird, denn es stehen noch einige große Termine an“, erklärte Jamie Murray den britischen Medien.

Dies wurde heute Nachmittag dann auch so vom britischen Team-Kapitän Leon Smith bestätigt. Murray fehlt gegen Frankreich.

Wann Andy Murray wieder ins Turniergeschehen eingreifen wird, darüber kann auch aufgrund der noch ausstehenden offiziellen Erklärung nur spekuliert werden. Der Telegraph vermutet (trotz ungenauer Informationen) eine Ausfallzeit von sechs Wochen. Damit wäre ein Comeback erst bei den Madrid Open realistisch. Aber dabei handelt es sich, genauso wie bei der Schwere von Murrays Verletzung, weiterhin um Spekulation.

 

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