Bei den ATP Tour Finals spielen auch die acht besten Doppel des Jahres ihren Sieger aus. Gestern zeigten vier Teams schon alles, was Doppel spektakulär macht.

Das Doppel führt so ein wenig ein Mauerblümchen-Dasein auf der Tour. Ganz klar im Mittelpunkt stehen die Stars im Einzel. Selbst beim Tour Finale in London ignoriert zum Beispiel das deutschsprachige Pay-TV die Doppel-Begegnungen fast vollständig. Nur das Finale wird gezeigt. Was schade ist, denn wer auf Netzangriffe, Volleys, Reflexe und spektakuläre Rettungsaktionen steht, wird bei den Duellen der besten Doppelspieler meist sogar besser bedient als bei Nadal, Federer und Co. im Einzel.


Spektakuläre Reaktion von Michael Venus

Gestern zeigte der Australier Michael Venus in seiner Partie zusammen mit seinem amerikanischen Partner Ryan Harrison gegen Henri Kontinen und John Peers, aus welchen misslichen Lagen heraus man mit einer hohen Reaktionsfähigkeit und einer schnellen Hand noch zum Punktgewinn kommen kann.

Siege für Venus/Harrison und Herbert/Mahut

Venus und Harrison konnten nicht nur diesen Ballwechsel, sondern am Ende auch das komplette Match gegen die an Nummer 2 gesetzte  finnisch-australische Kombination gewinnen. Sie gewannen in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:6(4). Das zweite Doppel-Match des Tages ging dann sogar in den Champions-Tiebreak. Nachdem die Franzosen Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut im ersten Satz noch ein deutliches 1:6 kassiert hatten, drehten sie die Partie gegen Jean-Julien Rojer (Niederlande) und Horia Tecau (Rumänien) noch um und gewannen schließlich mit 1:6, 7:6(7), 10:8.

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