Die Entscheidung war schon beim Masters-Turnier in Paris gefallen. Jetzt wurde Rafael Nadal in London als Nummer 1 des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Seit August wieder auf dem ersten Weltranglistenplatz

Der Spanier schließt zum vierten Mal in seiner beeindruckenden Karriere ein Tennis-Jahr als Nummer 1 der ATP-Weltrangliste ab.  Insgesamt 6 Titel, unter anderem bei den Grand-Slam-Turnieren von Paris und New York, ließen ihn 2017 bis auf den Spitzenplatz klettern. Begonnen hatte er das Jahr noch als Nummer 9 am hinteren Ende der Top 10. Am 21. August dieses Jahres wurde er erstmals wieder auf Position 1 geführt, seitdem hat er seinen Spitzenplatz bis zum Saisonende erfolgreich verteidigen können.

Nadal dankt seiner Famillie und seinem Team

Am gestrigen Nachmittag wurde er im Rahmen der ATP World Tour Finals jetzt von ATP-Präsident Chris Kermode auf dem Platz mit der Trophäe für die Nummer 1 das Jahres ausgezeichnet.  Rafa nahm den voluminösen Pokal standesgemäß im dunklen Anzug entgegen. Bei seiner anschließenden Rede sprach der 31-Jährige von einer fantastischen Saison, die für ihn aufgrund seiner diversen Verletzungsprobleme in den letzten Jahren mit ihren vielen Erfolgen besonders emotional gewesen sei. Bezogen auf seinen Nummer-1-Status sagte er: „Das ist etwas, was ich mir vor einem Jahr nicht hätte vorstellen können, also bedeutet es mir eine Menge“. Nadal betonte, dass die Rückkehr an die Spitzenposition ohne die Unterstützung seiner Familie und seines Teams nicht möglich gewesen wäre und dass er dankbar dafür sei, dass sein Umfeld immer an ihn und die Möglichkeit weiterer Erfolge geglaubt hätte.


Älteste Nummer 1 zum Jahresende

Rafael Nadal ist der älteste Spieler seit Einführung der Computer-Weltrangliste im Jahr 1973, der ein Jahr als Nummer 1 abschließt. Indem er jetzt nach 2008, 2010 und 2013 erneut eine Saison als Branchenführer abschließt, ist er außerdem der erste Profi, dem es gelingt, sich gleich dreimal den Platz 1 des Rankings wieder zurück zu erobern. In das Turnier von London steigt er heute Abend mit seinem Gruppenspiel gegen den Belgier David Goffin ein.

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