Nach verlorener Führung holt der 31-Jährige doch noch den Sieg.



Matthias Bachinger erreicht mit einem 6:3, 2:6, 6:4 Sieg über Yannick Maden das Halbfinale von Metz. In einem engen Schlagabtausch gegen seinen Landsmann gewinnt der 31-Jährigen trotz verlorener Führung das Match. Es ist in diesem Turnier bereits der zweite Sieg für Bachinger über Maden.

Enges Match auf Augenhöhe

Die beiden Deutschen hatten sich nämlich schon in der Qualifikation gegenübergestanden. Dort hatte sich Matthias Bachinger im Finale mit 7:6, 6:3 aber etwas leichter durchsetzen können. Dass die beiden sich nun nochmal begegneten, lag an dem verletzungsbedingten Rückzug von Philipp Kohlschreiber. Dies machte für Yannick Maden einen Platz als Lucky Loser frei, der ihn bis ins Viertelfinale trug.

Das Match war trotz der nominell deutlichen ersten beiden Sätze ein enger Schlagabtausch zwischen den guten Freunden. Die beiden kennen den jeweiligen Spielstil des anderen sehr gut. Viele lange Rallys und ein feines Winkelspiel prägten das Duell. Nur Kleinigkeiten machten am Ende den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.

Nun gegen Nishikori

„Es ist immer schwer gegen einen guten Freund zu spielen“, sagte der sichtlich ausgelaugte Münchner nach dem Match. Müde sei er, so Bachinger weiter. Nachlässigkeit kann er sich für das Duell ums Finale allerdings nicht erlauben. In der Runde der letzten Vier wartet der Japaner Kei Nishikori auf ihn. Zwei Mal haben die beiden in diesem Jahr schon gegeneinander gespielt. Einmal beim ATP Turnier in Halle und einmal beim Challenger in Dallas. Jedes Mal behielt der Japaner die Oberhand. Sollte sich diesmal Matthias Bachinger durchsetzen, wäre es für ihn das erste Finale auf der ATP Tour.