Roger Federer hat sich in seiner ersten Runde beim Masters 1000-Turnier in Montreal nicht die geringste Blöße gegeben.

Einen Tag nach seinem 36. Geburtstag hat Roger Federer sein erstes Match im Rahmen des Coupe Rogers (wir verkneifen uns jetzt einmal hier alle weiteren Wortspiele) gewonnen. Federer trat in Montreal zuletzt vor sechs Jahren an – dementsprechend gefüllt waren die Ränge.

Der Schweizer setzte sich in einer klaren Angelegenheit gegen den kanadischen Lokalmatadoren Peters Polansky durch. Nach ** Minuten siegte der 19-fache Grand Slam-Champion mit 6:2 6:* gegen den Wild Card-Inhaber.

Federer konsequent bei Break-Chancen, Polansky überfordert

In seinem ersten Match seit seinem achten Wimbledon-Titel vor einem Monat spielte sich Federer dabei im Eiltempo in Richtung dritte Runde.

Der Schweizer nutzte vier seiner ersten fünf Breakbälle des Matches, schnellte auf eine 6:2 4:0-Führung nach gerade einmal 40 Minuten hinaus. Polansky hielt zwar in einigen Rallies gut mit, war aber insgesamt doch eine Runde überfordert und musste dem Tempo, das Federer in den Ballwechseln anschlug häufiger Tribut zollen.



Einzig beim Stand von 0:4 aus seiner Sicht hatte der Kanadier noch einmal eine Chance, ins Match zu kommen. Allerdings wehrte der 36-Jährige beide Breakbälle seines Gegners ab und baute zum 5:0 aus.

Nach ingesamt 54 Minuten verwandelte der Schweizer mit seinem dritten Matchbälle zum 6:2 6:1 Endstand.

„Für mich hat Montreal immer einen etwas speziellen Platz, weil ich 2009 hier mit meiner Familie und den beiden 2 Wochen alten Töchtern die erste Familienzeit im Ausland verbracht habe“, erklärte der Schweizer.

In der dritten Runde trifft die Nummer zwei der Setzliste entweder auf den US-Amerikaner Jack Sock oder den Spanier David Ferrer.

Roger Federer

 
 

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