Roger Federer verliert zum ersten Mal seit den Gerry Weber Open einen Satz- macht dann aber in 3 gegen David Ferrer alles klar.

Über weite Strecken des ersten Satzes hat sich Roger Federer gestern beim ATP Masters 1000 Turnier in Montréal gegen David Ferrer schwer getan – am Ende gelang es dem Schweizer aber, sich langsam in die Partie hineinzuarbeiten. Mit 4:6 6:4 6:2 machte der 19-fache Grand Slam-Sieger den Einzug ins Viertelfinale des Coupe Rogers perfekt und trifft dort nun auf den Spanier Roberto Bautista Agut, der gegen Gael Monfils einen Matchball abwehrte.

Langsamer Start, Ordentliches Finish

Im ersten Satz tat sich der Schweizer dabei lange Zeit schwer damit, seinen Rhythmus zu finden, leistete sich immer wieder einige unerzwungene Fehler sowohl auf Vorhand als auch auf der Rückhand.



Ferrer machte früh das Break, behielt vor allem auf der Rückhand eine relativ reine Weste. Zwar kassierte der Spanier das Rebreak, als er zum Satzgewinn aufschlug. Aber direkt im Anschluss nahm er Federer beim Stand von 5:4 erneut den Aufschlag ab und bescherte dem Wimbledon-Sieger den ersten Satzverlust seit zwei Monaten.

Im zweiten Satz startete der Schweizer dann besser, machte gleich zu Beginn das Break. Allerdings neigte der 36-Jährige weiterhin dazu, den ein oder anderen unnötigen Fehler einzustreuen – sowohl Federer als auch der Spanier mussten in der Mitte des Satzes Aufschlagverluste hinnehmen. Am Ende konnte der Weltranglisten-3. aber mit seinem zweiten Satzball den Durchgang sichern und einen dritten Satz erzwingen.

Im dritten Satz fand der Schweizer dann nach einiger Anlaufzeit mehr zu seinem Spiel, packte auch häufiger die Serve & Volley-Versuche aus – und wie beim Matchball gelangen ihm diese auch immer besser. Nach einer Stunde und 58 Minuten verwandelte Federer seinen zweiten Matchball zum 4:6 6:4 6:2 Endstand.

Roger Federer

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