Nicht nur Alexander Zverev hat ein irrsinniges Match abgezogen – auch was Gael Monfils geboten hat war der (ganz normale) Wahnsinn.

Kei Nishikori hatte erst in Washington eine empfindlich deutliche Niederlage gegen Alexander Zverev kassiert. Dass er jetzt aus Montreal zufriedener abreist, ist nach dem, was ihm gestern gegen Gael Monfils unterlaufen ist, nicht wirklich wahrscheinlicher.



Der Japaner schlug in jedem Durchgang zum Satzgewinn auf, lag am Ende im Tie-Break sogar mit 6-2 in Führung – aber irgendwie schaffte er es einfach nicht, das Match über die Ziellinie zu bringen.

Monfils kämpft, Nishikori geht ein

Bereits im zweiten Durchgang lag Nishikori mit 5:2 nach gewonnenem ersten Satz vorne – und mit dem Achtelfinale vor Augen schaltete der Japaner einen Gang zurück, verfiel wieder in altbekannte, passive Muster. Monfils begann mit dem Rücken zur Wand stärker aufzuspielen und sicherte sich die letzten fünf Spiele des Satzes.

Gael Monfils

 

 

Gleiches widerfuhr Nishikori dann auch im dritten Durchgang. Dort machte er das vermeintlich entscheidende Break zum 5:3, nur um direkt im Anschluss wieder seinen Aufschlag zu verlieren.

Auch im Tie-Break hatte der Top 10-Spieler wieder das Heft in der Hand – aber Monfils hielt weiter dagegen und sicherte sich am Ende die letzten sechs Punkte des Matches und bog den Tie-Break von 2-6 zu einen 8-6 – 6:7(4) 7:5 7:6(6) lautete Endstand für den Franzosen.

Highlight? Dieser verrückte Matchball, der fast mit dem von Alexander Zverev und Richard Gasquet mithalten kann:

Nächste Gegner von des Comeback-Kids ist nun Roberto Bautista Agut, der sich glatt in zwei Sätzen gegen Ryan Harrison durchsetzte.

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