Glatter Sieg über Liam Caruana.

Andrey Rublev (ATP 68) ist seiner Favoritenstellung gegen Liam Caruana (ATP 622) gerecht geworden und hat sich durch ein 4:3, 4:1, 4:2 seine Chance auf eine Halbfinalteilnahme bei den Next Gen ATP Finals in Mailand erhalten.

Der erste Satz ist noch eng

Allerdings hatte der Russe ähnlich wie zeitweise auch Taylor Fritz gestern zu Anfang durchaus seine Probleme mit seinem Italienischen Kontrahenten. Caruana zwang ihn im ersten Satz in den Tiebreak und erwies sich auch da als zäher Gegner. Erst nach Abwehr von drei Satzbällen musste er sich mit 7-9 geschlagen geben.

Zu viele Fehler bei Caruana

Danach lief die Partie dann deutlicher in Richtung von Rublev. Eine schnelles 3:0 machte klar, wer hier mit zwei Sätzen in Front gehen würde. Im Bemühen, wieder die Intensität zu erreichen, die ihm gestern viele schöne Punktgewinne gegen Taylor Fritz ermöglicht hatte, unterliefen Caruana nun doch zu viele Fehler.

Rublev und Munar hoffen auf Schützenhilfe am Abend

Diese Entwicklung setzte sich im dritten Satz fort, der direkt auch mit weiteren Fehlern des Italieners und einem daraus resultierenden Break für Rublev begann. Diese Führung ließ sich der 21-Jährige aus Moskau nicht mehr nehmen. Ihm gelang ein Dreisatzsieg, dessen Höhe sich in der Kontellation der Gruppe B noch als Gold wert erweisen könnte. Im Match zwischen dem bereits qualifizierten Alex de Minaur (Australien) und Rublevs Konkurrent um den zweiten Halbfinal-Platz, dem Amerikaner Taylor Fritz, wird es im Falle eines Sieges für Fritz heute Abend auf das Satzverhältnis der beiden ankommen.

Ähnlich ist die Situation in der Gruppe A, in der bereits früher am Nachmittag Jaume Munar ebenfalls in drei Sätzen gegen Frances Tiafoe gewann. Der Spanier muss nun darauf hoffen, dass der schon fest fürs Halbfinale qualifizierte Stefanos Tsitsipas möglichst hoch gegen Hubert Hurkacz aus Polen gewinnt.

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