Diese Spieler machten 2017 richtig Boden gut – direkt ab in die Top 100.

Die Weltrangliste ist im Tennis für die Spieler eines der wichtigsten Instrumente in ihrer Karriere. Auch wenn viele sagen, sie schauen nicht wirklich auf ihre Position, ohne sie geht es auch nicht. Denn eine gute Ranking-Position entscheidet, in welche Turniere man kommt und am Ende auch, wie schwer die Gegner zu Beginn sind. Da sind die Top 100 für die meisten Spieler das Ziel. Denn wer hier steht, ist nicht nur bei den Grand Slams im Hauptfeld mit drin. Von hier aus kann man nach Höherem greifen. Kein Wunder, dass sich diese neun Spieler über ihre Entwicklung in 2017 sehr gefreut haben.

Die größten Ranking-Sprünge in 2017

Wie die ATP in einer Aufstellung zeigte, haben neun Spieler in dieser Saison mehr als 100 Plätze im Ranking gut gemacht. Sie alle hat es in die Top 100 der Welt getragen. Mit harter Arbeit und bei vielen großem Erfolg auf der Challenger-Tour stehen sie nun unter den besten einhundert Spielern.

PlayerJumpYear-End 2016Year-End 2017
Matthew Ebden+619No. 695No. 76
Cedrik-Marcel Stebe+381No. 463No. 82
Nicolas Jarry+300No. 400No. 100
Filip Krajinovic+203No. 237No. 34
Denis Shapovalov+199No. 250No. 51
Peter Gojowczyk+130No. 190No. 60
Blaz Kavcic+123No. 220No. 97
Stefanos Tsitsipas+118No. 209No. 91
Andrey Rublev+117No. 156No. 39

 

Die größten Ranking-Sprünge haben Matthew Ebden und Cedric-Marcel Stebe gemacht. Der Australier Ebden, ähnlich wie Stebe von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen, ist sagenhafte 619 Plätze geklettert. Stand er zum Ende von 2016 noch auf Platz 695, wird er nun auf Rang 76 geführt. Cedric-Marcel Stebe hat, auch dank seiner drei Challenger-Titel, sich um 381 Plätze verbessert. Er steigt von Rang 463 auf 82. Ebenfalls noch im Club der Spieler, die 300 oder mehr Plätze geklettert sind, ist Nicolas Jarry. Der Chilene, nachdem er ein gebrochenes Handgelenk auskuriert hat, hat sich um genau 300 Plätze auf Rang 100 verbessert.

Junge Spieler entern die Top 100

Wie Jarry, der erst 22 Jahre alt ist, haben es einige junge Spieler dank großer Ranking-Sprünge in die Top 100 gebracht. Unter ihnen Denis Shapovalov, Stefanos Tsitsipas und Andrey Rublev. Shapovalov, der auch den ATP-Preis als „Most Improved Player 2017“ bekam, hat dank seines fabelhaften Jahrs 199 Plätze gut gemacht. Auch dank seiner fabelhaften Leistung beim Rogers Cup, wo er erst im Halbfinale nach Siegen gegen Rafael Nadal und Juan Martin del Potro dem späteren Titelträger Alexander Zverev unterlag, steht der Kanadier nun auf Rang 51.

 


Seine Next Gen-Kollegen Stefanos Tsitsipas und Andrey Rublev haben mit 119 bzw. 118 Plätzen ebenfalls ihren Weg in die Top 100 gefunden. Sie stehen inzwischen auf Platz 91 bzw. Platz 39.

Viele Deutsche erleben Ranking-Sprünge

Im Ranking 2017 wird auch deutlich, dass viele deutsche Spieler einen ordentlichen Satz gemacht habe. Vergleicht man ihr Ranking am Jahresende von 2016 mit 2017, so sind viele gut geklettert.Allen voran natürlich Alexander Zverev. Der 20-Jährige beendete seine Saison 2016 auf Rang 24. In diesem Jahr steht er bereits auf Position 4 (+ 20 Plätze). Neben dem bereits erwähnten Cedric-Marcel Stebe haben auch Oscar Otte, Yannik Hanfmann und Peter Gojowczyk über 100 Plätze gut gemacht. Auch zu erwähnen ist Maximilian Marterer. Er hat mit einem Sprung um 87 Plätze ebenfalls die Top 100 geknackt.

PlayerJumpYear-End 2016Year-End 2017
Cedrik-Marcel Stebe+381No. 463No. 82
Oscar Otte+379No. 510No. 131
Yannick Hanfmann+195No. 314No. 119
Peter Gojowczyk+130No. 190No. 60
Maximilian Marterer+87No. 177No. 90
Alexander Zverev+20No. 24No. 4

 

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