Mit einer mentalen und physischen Kraftleistung kämpft sich Dominic Thiem gegen Sam Querrey in die nächste Runde.

Sam Querrey als Angstgegner von Dominic Thiem zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben. Der US-Amerikaner liegt ihm aber auch nicht gerade. Zu spüren bekam der Österreicher das schon einmal in diesem Jahr. In Acapulco schmiss Querrey Thiem in zwei Sätzen aus dem Turnier. Und auch in Rom hatte der 23-Jährige mehr Mühe mit seinem Gegner, als ihm lieb gewesen sein dürfte. Drei Matchbälle musste er abwehren, ehe nach knapp zwei Stunden der Einzug ins Viertelfinale perfekt war. Mit 3:6, 6:3, 7:6 kann die österreichische Nummer eins sich noch ein bisschen weiter auf die French Open vorbereiten.

 

Nächster Gegner wieder Nadal

Im ersten Satz sorgte ein unkonzentriertes erstes Aufschlagspiel dafür, dass Dominic Thiem direkt in Rückstand geriet. Einen Vorsprung den Sam Querrey sich nicht mehr nehmen lies. Zwar stabilisierte sich der Österreicher in Satz eins sehr schnell, konnte aber beim Aufschlag des US-Amerikaners nichts ausrichten. Der blieb cool und zog seinen Stiefel unbeeindruckt durch.

 


Mit dem zweiten Satz begann die Nummer sieben der Welt sich langsam immer mehr in die Partie zu beißen. Wie im ersten Satz, diesmal nur mit vertauschten Rollen, war es ein Aufschlagspiel, dass die Entscheidung brachte. Beim Stand von 3:2 schlug der 23-jährige Österreicher zu und gab das Break bis zum Satzende nicht mehr her. Der finale Satz wurde dann, sehr zur Freude des Publikums, ein richtig enger Nervenkrimi, der durchaus auch anders hätte ausgehen können.

Nun kommt es aber wieder zu der bestimmenden Partie dieser Sandplatzsaison: Dominic Thiem gegen Rafael Nadal. Nadal, der zuvor Jack Sock in zwei Sätzen besiegt hatte, konnte Thiem in dieser Saison zweimal schlagen. Einmal im Finale von Barcelona und im Finale von Madrid. Nun bekommt der Österreicher seine nächste Chance das Head-to-Head gegen den „King of Clay“ auf 2:4 zu stellen.

 

Dominic Thiem

 

 

 

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