Alexander Zverev zieht in Rom weiter seine Kreise und hat auch mit Fabio Fognini wenig Mühe.

Alexander Zverev steht im Viertelfinale von Rom. Mit einem mental aufgeräumten 6:3, 6:3 -Sieg über Fabio Fognini zieht der 20-Jährige als erster Spieler in die Runde der besten Acht ein. Wie schon beim Match zuvor war besonders der Aufschlag des jungen Deutschen wenig angreifbar. Im gesamten Match verlor Zverev hinter seinem ersten Aufschlag acht und hinter seinem zweiten Aufschlag nur sieben Punkte. Kurz mal zittern musste die Nummer 17 der Welt im zweiten Satz. Da verlor Sascha Zverev sein Service, als es um den Aufschlag zum Match ging. Eine Unkonzentriertheit, die er schnell wieder ausbügelte und Fognini im nächsten Servicegame das Match abnahm.

 

Von Fabio Fognini war nicht mehr so viel zu sehen. Hatte er gegen Andy Murray vor zwei Tagen noch Weltklasse gespielt, war es heute eher Durchschnitt. Besonders im zweiten Satz ließ sich der Italiener immer wieder auf Diskussionen mit dem Stuhlschiedsrichter ein, weil er Ballabdrücke anders bewertete. Auch das italienische Publikum, das beim Match gegen Andy Murray mit ein entscheidender Faktor war, hatte wenig Gründe zum Jubeln.

 

Drittes Masters-Viertelfinale in 2017

Mit seinem Sieg über Fabio Fognini steht Alexander Zverev in seinem dritten Masters-Viertelfinale in 2017. Er wird sich am Montag, je nachdem, wie es im Turnier noch läuft, auf Platz 15 im Ranking verbessern. Auch im Race to London könnte er nun unter die Top 10 einziehen.

 

Der nächste Gegner für Zverev ist entweder Tomas Berdych oder Milos Raonic. Gegen Berdych hat der Deutsche schon sechs Mal gespielt. Zwei der Matches konnte er für sich entscheiden, unter anderem das letzte Woche in Madrid. Gegen Milos Raonic wäre es die erste Begegnung.

 

 

Alexander Zverev

 

 

 

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