Bei den Shanghai Masters zeigt sich Roger Federer weiterhin in Spiellaune. Im Achtelfinale besiegt er Alexandr Dolgopolov.

Für Roger Federer gab es auch im fünften Duell mit Alexandr Dolgopolov kaum Probleme. Für einen Satzgewinn kommt der Ukrainer nicht in Frage. Im Viertelfinale trifft „FedEx“ auf Richard Gasquet.

Fedex in gewohnter Manier

Federer hatte in der Runde zuvor den Argentinier Diego Schwartmann besiegt und fand auch gegen Dolgopolov schnell seinen Rhythmus. Er erspielte sich die beiden ersten Punkte der Partie bei Aufschlag Dolgopolov und nutzte diese Phase direkt zum ersten Break.

In der Folge konnte Federer die Partie dominieren und bestimmte das Tempo. Sein Kontrahent kam bis zum Stand von 4:5 für Federer nicht in die Reichweite eines Breaks. Beim letzten Servicespiel des Schweizers hatte Dolgopolov jedoch die Chance auf ein Break. Federer machte diese Hoffnungen jedoch schnell zunichte und machte den Satzgewinn (6:4) perfekt.

Souveränität pur

Perfekt wäre für Federer beinahe auch der Start in den zweiten Satz gewesen. Der Routinier war erneut hellwach, verpasste jedoch die Möglichkeit den Durchgang mit einem Break zu eröffnen. Dolgopolov konnte daraus jedoch kein Selbstvertrauen schöpfen: Der Ukrainer retournierte zu unkonstant und konnte auf seinen Gegner keinen Druck erzeugen. Beim dritten Aufschlagspiel war der Bann erneut gebrochen – Federer nutzte seinen dritten Breakball und ging mit 2:3 in Führung.

Kurios wurde es im Anschluss: Bis der Schweizer ein erneutes Break zum 2:5 perfekt machen konnte, ging es 12 mal über Einstand.Es war mehr als die Vorentscheidung: Dolgopolov hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Nach der Niederlage in Wimbledon muss sich der Ukrainer zum zweiten Mal in dieser Saison „FedEx“ geschlagen geben. Der verwandelte nach einer Stunde Spielzeit standesgemäß seinen ersten Matchball zum Einzug in die nächste Runde. Hier