Roger Federer hat sich in seinem ersten ATP-Match nach den US Open nicht leicht getan, doch am Ende siegte der Schweizer in zwei Durchgängen.

Mit einem 7:6(4) 6:4 gegen Diego Schwartzman hat sich Roger Federer ins Achtelfinale des Shanghai Rolex Masters gespielt.

Für den Schweizer war es das erste ATP-Match nach seinem verloren US Open-Viertelfinale gegen Juan Martin Del Potro vor etwas über einem Monat. Federer gelang es zwar, die Partie in zwei Durchgängen zu gewinnen, allerdings war auch deutlich, dass sich der 36-Jährige erst wieder etwas in Schwung spielen musste.

Federer macht sich das Leben nicht leicht

Im ersten Durchgang war es dabei der Favorit, der sich zwar Mitte des Satzes das erste Break des Matches sichern konnte, allerdings schlug Schwartzman direkt im Anschluss zurück und konnte den Satz wieder in die Reihe bringen. Von der Rückhand-Seite des Schweizers kamen immer wieder unerzwungene Fehler und Schwartzmann nutzte die gelegentlichen Schwächephasen seines Gegners gut aus.

Der Wimbledon-Champion hatte im Anschluss erneut die Chance, Schwartzman den Aufschlag abzunehmen, aber die Entscheidung fiel am Ende im Tie-Break des ersten Satzes. Federer verlor gleich den ersten Punkt bei seinem eigenen Aufschlag, spielte die nächsten Punkte aber aggressiver und wurde dafür mit mehreren Mini-Breaks belohnt. Nach etwas unter einer Stunde konnte sich Federer den ersten Durchgang mit seinem ersten Satzball mit 7:6(4) sichern.

Frühe Vorentscheidung

Mit den Rückenwind aus dem gewonnenen Tie-Break gelang es dem Schweizer dann gleich zu Beginn des nächsten Satzes Schwartzman den Aufschlag zu null abzunehmen. Diesen Vorteil ließ sich der 36-Jährige über die Dauer des Satzes dann nicht mehr abnehmen und blieb immer um eine Nasenlänge voraus. Schwartzman blieb zwar im Match – aber den entscheidenden Gegenschlag konnte der Argentinier nicht mehr verbuchen.

Der Schweizer verwandelte nach etwas mehr als 90 Minuten mit seinem zweiten Matchball zum 7:6 6:4 Endstand und trifft nun in der nächsten Runde auf Alexandr Dolgopolov.

Roger Federer

 

 

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