Ganz starke Leistung unter kuriosen Bedingungen von Jan-Lennard Struff. Der Warsteiner schlägt Kevin Anderson in zwei Sätzen.

Keine Kameras, kein Hawk-Eye, keine Netzmaschine.

In Schanghai mussten heute einige Spieler mit ungewohnten Bedingungen umgehen, da der Regen die Partie außerhalb des Centre Courts quasi von den Außenplätzen in die Hallen spülte – dort gelang dann Jan-Lennard Struff eine Überraschung. Der Davis Cup-Spieler schaltete US Open-Finalist Kevin Anderson in zwei Tie-Breaks aus und sicherte sich den Einzug in die dritte Runde.


Dort trifft Struff nun auf Albert Ramos-Vinolas.

Keine Breakchancen für Struff, dafür aber die Big Points

Weder der Deutsche noch Anderson gelang es dabei das entscheidende Break zu landen, auch wenn der Südafrikaner dazu insgesamt zwei Breakbälle über beide Sätze verteilt hatte. Struff schaffte es allerdings diese zu vereiteln. Im Tie-Break des ersten Satzes konnte der 27-Jährige dann noch einen 2-4 Rückstand umbiegen. Im zweiten Satz blieb der Deutsche dann kaltschnäuzig und nutzte seine beiden Mini-Breaks zur 6:2-Führung und verwandelte sofort seinen ersten Matchball zum 7:6(5) 7:6(2) Endstand.

Gerade für Anderson könnte diese Niederlage noch einen bitteren Beigeschmack haben, wenn es um das Rennen für die letzten Plätze bei den ATP World Tour Finals in London geht. Sam Querrey hingegen könnte einer der großen Nutznießer der Niederlagen des Südafrikaners und auch des frühen Ausscheidens von Pablo Carreno Busta sein.

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