Der topgesetzte David Ferrer hat am Donnerstag souverän das Viertelfinale in Wien erreicht.

Am Dienstag stand er am Rande des Abgrunds, als er gegen seinen Landsmann Albert Ramos-Vinolas, der in der Vorwoche Roger Federer in Shanghai beim dortigen Masters-1000-Turnier eliminiert hatte, schon mit einem Satz zurückgelegen war. Doch David Ferrer drehte sein Auftaktmatch bei den Erste Bank Open 500 noch um und feierte am Ende einen harterkämpften Dreisatzerfolg.

Im heutigen Achtelfinale war der topgesetzte Spanier jedoch eine Klasse für sich und fegte Guillermo Garcia-Lopez (ESP) in 1:02 Stunden mit 6:1, 6:1 vom Platz. Im Viertelfinale trifft der Weltranglisten-Achte am Freitag nun auf den Italiener Fabio Fognini (ATP-Rang 22), der gegen den Tschechen Radek Stepanek ebenso souverän mit 6:1, 6:4 gewann.

„Man kann die beiden Spiele nicht miteinander vergleichen. In der ersten Runde habe ich gegen einen Linkshänder gespielt und noch keinen guten Rhythmus gehabt. Heute war das ein ganz anderes Match“, sagte Ferrer, der im Vorjahr in Wien erst im Endspiel vom Schotten Andy Murray gestoppt wurde und den verpassten Sieg heuer nur zu gerne „nachholen“ möchte. „Ich habe gute Erinnerungen an dieses Turnier, aber in diesem Jahr beginnt alles wieder von vorne. Bis in das Finale ist es noch ein weiter Weg, dazu muss ich noch zwei Matches gewinnen. Ein Endspiel auf der ATP-Tour zu erreichen, ist nie einfach“, ergänzte der 33-Jährige, der gegen Fognini eine makellose Bilanz von 8:0-Siegen aufweist.

Mit einem guten Abschneiden bei dem mit 2,324 Millionen Euro dotierten Turnier in der Wiener Stadthalle könnte Ferrer einen großen Schritt in Richtung ATP World Tour Finals in London machen. „Ich habe einen großen Vorsprung auf meine Verfolger, deshalb möchte ich meinen Start in London selbst klarmachen und nicht von den Resultaten meiner Konkurrenten abhängig sein“, bekräftigte der Gewinner von 25 ATP-Turnieren.

(Pressemitteilung Erste Bank Open)

 

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