Nach David Ferrer ist am Donnerstag auch der als Nummer zwei gesetzte Kevin Anderson in das Viertelfinale der Erste Bank Open gezogen.

Der Südafrikaner hatte jedoch einige Mühe, um den jungen Tschechen Jiri Vesely (ATP-Rang 40) nach einer Spielzeit von 2:25 Stunden mit 6:7 (4/7), 6:3, 7:5 in die Knie zu zwingen. Das Duell spitzte sich im Finish dramatisch zu, als Vesely beim Stand von 5:5 im Entscheidungssatz zwei Breakchancen nicht nützte, während Anderson im darauffolgenden Game ein 40:15 des Aufschlägers Vesely wettmachen und gleich seinen ersten Matchball zum Sieg verwerten konnte.

„Ich habe gewusst, dass es ein schwieriges Match wird. Er schlägt gut auf und spielt auch von der Grundlinie stark. Deshalb habe ich versucht, mich auf mein Service zu konzentrieren, und das habe ich ganz gut gemacht. Am Ende haben ein paar Punkte über den Ausgang entschieden, wie es bei engen Partien nun einmal so ist“, sagte der Weltranglisten-Elfte Anderson, der es im Viertelfinale nun mit dem US-Amerikaner Steve Johnson (ATP-47) zu tun bekommt, der den polnischen Thiem-Bezwinger Jerzy Janowicz mit 6:4, 6:7 (7/9), 6:4 bezwang.

Überraschend ausgeschieden ist hingegen mit Jo-Wilfried Tsonga die Nummer vier des Turniers. Der Franzose musste sich dem Tschechen Lukas Rosol (ATP-78) mit 4:6, 6:3, 1:6 geschlagen geben. „Ich habe heute einfach nicht gut genug gespielt, um dieses Match zu gewinnen“, kommentierte der Weltranglisten-Zehnte seine Niederlage.

(Pressemitteilung Erste Bank Open)

 

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