Halbfinalchancen sinken durch Zweisatz-Niederlage.

Oliver Marach und Mate Pavic m√ľssen einen gro√üen R√ľckschlag bei den ATP Finals hinnehmen. In Ihrem letzten Gruppenspiel verloren sie gegen Marcelo Melo und Lukasz Kubot mit 6:7, 4:6 und m√ľssen nun bangenden Blickes auf die Abendpartie zwischen Jack Sock und Mike Bryan sowie Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut schauen.

Kubot und Melo als Angstgegner

Nach einem Sieg zum Auftakt gegen Herbert und Mahut sowie einer Niederlage im zweiten Match gegen das amerikanische Duo Mike Bryan und Jack Sock war f√ľr Oliver Marach und seinen kroatischen Partner Mate Pavic heute im letzten Gruppenspiel die Marschrichtung klar: M√∂glichst deutlich gewinnen und damit die Halbfinalchancen maximieren.

Gegen Lukasz Kubot (Polen) und Marcelo Melo (Brasilien) allerdings kein einfaches Unterfangen, denn obwohl die beiden bisher zweimal als Verlierer den Platz verlassen hatten, sprach die Bilanz im direkten Duell f√ľr sie. Marach und Pavic sind zur Zeit das erfolgreichste Doppel der Welt, hatten in bisher drei Vergleichen aber regelm√§√üig gegen die polnisch-brasilianische Kombination den K√ľrzeren gezogen, zweimal davon in den letzten Wochen.

Satz eins geht in den Tiebreak

Und so war es dann auch Mate Pavic, der direkt zum Auftakt des Matches seinen Aufschlag abgeben musste. Eine Scharte, die aber bereits drei Spiele weiter schon durch ein Break gegen Kubot ausgewetzt werden konnte. Danach strebte der Satz dem Tiebreak entgegen, ohne dass sich eine Partei noch einen Vorteil heraus spielen konnte.

Im Tiebreak waren es dann wieder Kubot und Melo, die in F√ľhrung gingen. Und die diesmal keinen entscheidenden Konter mehr zulie√üen. Mit 7-4 holten sie sich den Satz. Eine Entscheidung in dier Gruppe war damit gefallen, denn dieser Satzgewinn brachte die schon zweimal siegreichen Jack Sock und Mike Bryan auch rechnerisch sicher ins Halbfinale.

Breaks gegen Pavic brechen ihm und Marach heute das Genick

Im zweiten Durchgang zeigten sich Marach und Pavic aber zun√§chst gut erholt von diesem R√ľckschlag. Schon bei 1:1 gelang ihnen ein Break, das die Gegner extrem unter Druck setzte. F√ľr Kubot und Melo bedeutete ein m√∂glicher Satzverlust n√§mlich das sichere Ende aller Halbfinal-Hoffnungen. Die F√ľhrung hatte aber nur Bestand, bis Pavic erneut seinen Aufschlag zum 3:3 abgeben musste. Und es sollte noch bitterer kommen f√ľr den Kroaten. Bei 4:5 wurde ihm die No-Ad-Regelung zum Verh√§ngnis und Kubot und Melo entschieden das Match per Entscheidungspunkt f√ľr sich.

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