Wenn es nach Neuseeland geht, kann Philipp Kohlschreiber immer ein wenig länger planen.

Zum zwölften Mal ist er beim Turnier in Auckland dabei – zum zehnten Mal hat er nun das Viertelfinale erreicht.

Auf dem Weg dahin musste er den 20-jährigen Ugo Humbert aus dem Weg räumen. „Kohli“ zeigte sich von Beginn an als der tonangebende Spieler und ließ den Franzosen kaum zur Entfaltung kommen. Nach dem schnellen Break zum 1:0 überzeugte der DTB-Profi vor allem beim eigenen Aufschlag. Dreimal zu Null, zweimal zu 15, dann war das 6:4 perfekt.

Der zweite Satz war beinahe die perfekte Parallele. Erneut schaffte Kohlschreiber das frühe Break zur 1:0-Führung, erneut servierte er nahezu fehlerfrei durch. Diesmal viermal zu Null und einmal zu 15, sodass es am Ende 6:4, 6:4 hieß.

„Gojo“ verliert Krimi

Auch Peter Gojowczyk zeigte eine gute Leistung. Er musste im Achtelfinale gegen Fabio Fognini, die Nummer 13 der Welt, ran. Nach glatt verlorenem ersten Satz (2:6) kämpfte er sich in die Partie und schaffte mit dem 6:3 den Satzausgleich. Im dritten Durchgang ging es in den finalen Tiebreak, in dem „Gojo“ ein 4:2 noch aus der Hand gab und letztlich mit 2:6, 6:3, 6:7 unterlag.

Fabio Fognini zeigte sich locker: „7:6 im dritten Satz. Im ersten Match des Jahres. Nicht schlecht.“ Der Italiener bekommt es auch im Viertelfinale mit einem Deutschen zu tun, dann nämlich wartet Auckland-Liebhaber Philipp Kohlschreiber.

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