Es gibt Gegner, die liegen gewissen Spielern einfach.

Ein solcher ist Fabio Fognini für Philipp Kohlschreiber. Wenn es gegen den Italiener geht, scheint sich „Kohli“ scheinbar besonders wohlzufühlen.

In nur knapp einer Stunde fertigte der DTB-Profi die Nummer 13 der Welt ab und baute die Head-to-head-Bilanz auf 7:2 aus. Egal was Fognini versuchte – Kohlschreiber war immer (mindestens) einen Tick schneller. So beim frühen Break zum 2:1, als er den Italiener mit seinen druckvollen Returns überraschte. Wenig später hatte der Deutsche das 6:3 sicher.

Kohlschreiber zeigt sich überaus zufrieden

Der zweite Durchgang wurde eine noch deutlichere Angelegenheit und dauerte nicht einmal eine halbe Stunde. 1:0, 2:0, 3:0: „Kohli“ hatte es eilig. Den Ehrenpunkt des Weltranglisten-13. ließ er noch zu, dann war aber auch schon vorbei mit den Geschenken. Am Ende hieß es 6:3, 6:1 aus deutscher Sicht.

Kohlschreiber zeigte sich im Anschluss höchst zufrieden: „Auch mit 35 Jahren habe ich das Gefühl, dass ich mein Spiel noch verbessere.“ Die nächste Chance, das unter Beweis zu stellen, hat er im Halbfinale gegen Tennys Sandgren. Der Amerikaner gewann ebenfalls in zwei Sätzen gegen Leonardo Mayer.

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