Preisgeld, Serve-Clock, On-Court-Coaching und und und.




Wenn es vom 14. bis 27. Januar 2019 im Melbourne um den ersten Grand-Slam-Titel des Jahres geht, wird auch wieder jede Menge an Geld ausgeschüttet. Die Australian Open haben nun in Person von Turnierdirektor Craig Tiley bekanntgegeben, dass sie im kommenden Jahr zehn Prozent mehr ausschütten werden als noch 2018.

Dann geht es um umgerechnet 37,29 Millionen Euro, die 60,5 Millionen Australischen Dollar entsprechen. Tiley hatte vor nicht allzu langer Zeit davon gesprochen, bis 2023 sogar die 100-Millionen-Dollar-Grenze knacken zu wollen. Dennoch sind die Australian Open sogar der Grand Slam, der am Wenigsten zahlt.

Die Grand-Slam-Preisgelder im Überblick (umgerechnete Kurse)

  • US Open: 45,53 Mio. Euro
  • French Open: 39, 20Mio. Euro
  • Wimbledon: 38,65 Mio. Euro
  • Australian Open: 37,29 Mio. Euro

Viele weitere Änderungen

Serve Clock: Bei den US Open blickte Rafael Nadal vor seinen Aufschlägen immer wieder gespannt zur Extra-Anzeigetafel. „Wieviele Sekunden habe ich noch?“, schoss es dem Spanier durch den Kopf. Der Weltranglistenerste ist bekannt dafür, sich bei seinem Service immer außerordentlich Zeit zu lassen. Dies wird allerdings auch in Melbourne nicht mehr möglich sein, da die Serve Clock die Zeit zwischen den Ballwechseln auf 25 Sekunden limitiert.

Hawk-Eye: Das „Eletronic review system“ scheint sich nach anfänglicher Skepsis einiger Spieler bewährt zu haben. Bei den Australian Open sollen deshalb alle (!) Plätze mit dem Hawk-Eye ausgestattet werden.

Gesetzte Spieler: In jüngster Vergangenheit wurden die Spekulationen immer größer, dass es bei den Grand Slams nur noch 16 gesetzte Profis geben wird. Um so bereits in den frühen Runden viele Kracher dabeizuhaben. Allerdings haben die Australian Open ganz deutlich für 32 Spieler plädiert.

Qualifikation: Die Quali beginnt einen Tag früher als sonst, um den teilnehmenden Spielern ein wenig mehr Regeneration verschaffen zu können. Zum anderen werden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren 128 Akteure starten – bei den Damen waren es bisher 96.

On-Court-Coaching: Ob diese Neuerung mit dem Serena-Schiedsrichter-Skandal zu tun hat? Jedenfalls dürfen die Trainer in Melbourne – natürlich nur in selektierter Anzahl – auf den Platz kommen und ihren Schützlingen Anweisungen geben. Allerdings nur in der Quali und bei den Junioren.

Players Lounge: Noch luxuriöser, noch komfortabler. Es wird alles getan, um eine Wohlfühloase für die Profis zu schaffen. Diese Illustrationen verdeutlichen das einsdrucksvoll.

Tennis-Point.de