Fünf aus neun.

So lautete das Erfolgsrezept der deutschen Profis in der Australian-Open-Qualifikation am Donnerstag. Das Highlight setzte erneut ein Youngster.

Rudi Molleker – Ramkumar Ramanathan (IND) 5:7, 7:5, 7:6

Der 18-jährige Deutsche lässt sich scheinbar durch nichts aus der Ruhe bringen. Gegen Ramanathan lag Rudi mit Satz hinten – und fightete sich zurück. Pünktlich beim 5:6-Rückstand flatterten dem Inder dann die Nerven, er servierte einen Doppelfehler zum Satzausgleich.

Auch im finalen dritten Durchgang musste Molleker Nerven bewahren. Und schaffte es. So auf dem Weg zum 3:2 sowie 4:3, als er gleich fünf Breakbälle abwehrte. So auch im neu eingeführten Tiebreak beim Stand von 6:6, den der Youngster mit 10:6 für sich entschied.

Oscar Otte – Juan Ignacio Londero (ARG) 6:2, 6:2

Der nächste Gegner von Molleker wird dann ein Landsmann ein. Oscar Otte hatte nämlich mit dem Argentinier Londero keinerlei Probleme und gewann nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit glatt in zwei Sätzen. Damit zieht definitiv ein DTB-Profi über die Quali ins Hauptfeld ein.

Dustin Brown – Marcelo Arevalo (SAL) 2:6, 6:4, 6:2

Mehr kämpfen musste hingegen „Dreddy“. Der Entertainer verlor den ersten Durchgang gegen den Exoten aus Salvador deutlich, fightete sich aber in das Match hinein. Nach dem Dreisatz-Sieg fehlt Brown damit nur noch ein Sieg für die erfolgreiche Qualifikation.

Mats Moraing – Filippo Baldi (ITA) 6:2, 3:6, 6:3

Ebenfalls erfolgreich war Mats Moraing. Wie Brown musste er über die volle Distanz gehen, ehe der Sieg perfekt war. Ein gelungener Auftritt des 26-Jährigen.

Antonia Lottner – Nadia Podoroska (ARG) 6:2, 6:3

Ganz glatt schaffte derweil Antonia Lottner den Einzug in das Quali-Finale. Sie ließ der Argentinierin Podoroska keine Chance und ist nur noch einen Schritt vom ersten Australian-Open-Hauptfeld-Match der Karriere entfernt.

Vier weitere DTB-Profis ausgeschieden

Endstation war hingegen für ein deutches Quartett angesagt. Anna Zaja (4:6, 2:6 gegen Veronika Kudermetova), Dominik Köpfer (5:7, 3:6 gegen Lloyj Köpfer), Tobias Kamke (6:3, 3:6, 3:6 gegen Henrik Laaksonen) und Matthias Bachinger (6:7, 6:2, 3:6 gegen Yosuke Watanuki) mussten gratulieren.

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