Nachfolger von Roger Federer gesucht.

Die aktuellen „Big Four“ des Herren-Tennis heißen Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Alexander Zverev. Spätestens seit seinem Triumph bei den ATP Finals gehört er nicht nur vom ATP-Ranking, sondern auch gefühlt zur Elite. Die Frage ist: Kann der deutsche Hoffnungsträger endlich auch bei einem Grand Slam überzeugen? Der an #4 gesetzte Hamburger gehört bei den Australian Open 2019 (Start: 14. Januar) natürlich zum Kreis der Favoriten.

Ein Selbstläufer wird der Weg ins Finale aber für keinen der vier Topgesetzten. Viele aufstrebende Talente sind dazu bereit, die Arrivierten dieses Jahr ordentlich aufzumischen. Namen wie Karen Khachanov (#10), Stefanos Tsitsipas (#14) oder der australische Lokalmatador Alex De Minaur (#27) sollte man auf der Liste haben. Der Kampf um den Titel mag für sie noch zu früh kommen, doch für die eine oder andere Überraschung sind sie gut.

Del Potro musste verletzungsbedingt passen

Erschwerend kommt für die Superstars hinzu, dass von den – laut Weltrangliste – derzeit 32 besten Tennisspielern bisher nur zwei absagen mussten. Neben Richard Gasquet (Schambeinentzündung) erwischte es allerdings auch einen Grand-Slam-Sieger: Juan Martin del Potro. Der Argentinier muss wieder einmal verletzungsbedingt passen, eine Knieverletzung verhindert seine Teilnahme.

Von diesen beiden Absagen profitiert letztlich Philipp Kohlschreiber, der an Position #32 ins Turnier starten wird. Damit ist er neben Zverev der einzige gesetzte DTB-Profi.

Federer oder Djokovic: Wird einer der beiden alleiniger Rekordhalter bei den Australian Open?

Spannend wird sein, ob es einem der beiden Rekordchampions, Federer und Djokovic (jeweils sechs Titel in Melbourne), gelingen wird, sich erneut die Krone aufzusetzen und damit die alleinige Führung zu sichern. Im vergangenen Jahr konnte sich der Schweizer gegen den Kroaten Marin Cilic durchsetzen, der 2019 an #6 gestezt ist.

Bei „Rafa“ hingegen bleibt trotz Entwarnung abzuwarten, ob sein Körper den Ansprüchen eines Grand Slams gewachsen sein wird. Zuletzt machte dem Spanier ein lädierter Oberschenkel zu schaffen.