Qualifikant „Bachi“ besiegt die Nummer 12 der Welt!




Genial! Der Erfolgslauf von Matthias Bachinger beim ATP-Turnier in Metz wird durch den ersten Finaleinzug seiner Karriere gekrönt. Im Halbfinale kämpfte er den topgesetzten Japaner Kei Nishikori nach einer fantastischen Leistung mit 2:6, 6:4 und 7:5 nieder.

Bachinger macht das Unmögliche möglich

Für den 31-jährigen Münchner ist die Turnierwoche im Nordosten Frankreichs bereits jetzt das absolute Highlight seiner Laufbahn. Durch Siege über Jaume Munar, Gregoire Barrere, Yannick Maden (den er bereits im Quali-Finale besiegte) und Nishikori lebt der Traum vom ersten ATP-Titel. Endspielgegner ist am Sonntag Lokalmatador Gilles Simon.

Der Start ging allerdings mächtig in die Hose. Gegen die Spielstärke des ehemaligen US-Open-Finalisten konnte der Deutsche zunächst nicht viel ausrichten. Knackpunkt war der zweite Aufschlag, über den Bachinger im ersten Satz nur 25 Prozent der Punkte gewann. Während Nishikori dank seiner Returnqualitäten die Ballwechsel bestimmte, wirkte die Nummer 166 der Welt mitunter überfordert.

Nun winkt der Titel

Es wurde besser – viel besser! Der DTB-Profi legte endlich den Respekt ab und agierte fortan auf Augenhöhe. Nach dem Satzausgleich war plötzlich alles möglich. Und Bachinger ergriff die Chance beim Schopf: In der Entscheidung wehrte er fünf Breakbälle ab, um beim Stand von 6:5 eiskalt zuzuschlagen. Nach zwei Stunden und 13 Minuten durfte der Bayer über den größten Sieg seines Lebens jubeln. Womöglich war es nicht sein letzter Jubelschrei in Metz.

 

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