Es ging wieder über Stunden. Aber immerhin nicht über Tage. Die Deutsche steht nach starkem Endspurt in der Schweiz im Viertelfinale.

Regen, Regen – und nochmal Regen

Auch das Match gegen die Kroatin Donna Vekic – Nummer 55 der Welt – wurde zu einer zähen Angelegenheit. Nicht auf Grund des spielerischen Vermögens der beiden Akteurinnen, denn das war durchaus ansehnlich.

Vielmehr wegen des einfach nicht enden wollenden Regens. Ein Splitter:

10.00 Uhr: Erste Spielansetzung. Wegen Regen verschoben.

11.30 Uhr: Nächste Ansetzung. Erneut nach hinten erschoben.

13.00 Uhr: Na was wohl? Verschoben.

15.25 Uhr: Spielbeginn.

Mona Barthel gewann den ersten Satz mit 6:3 und war gut in der Partie.

16.18 Uhr: Bei 1:1 und Breakball Barthel hieß es erneut: Land unter.

18.07 Uhr: Nach knapp zwei Stunden Wartezeit konnte es weitergehen. Der Kaltstart bekam der Deutschen allerdings gar nicht. Erst ließ sie den Breakball liegen, dann verlor sie den eigenen Aufschlag zum 1:3. Beim 4:6 war wenig später der Satzausgleich geschehen.

Barthel beißt sich durch

Im dritten Durchgang war dann bis zum 4:3 für Vekic alles in der Reihe, keine der Spielerinnen musste über Einstand gehen. Dann war es die DTB-Spielerin, die etwas wankte. Doch Barthel biss sich durch: Erst den Aufschlag zum 4:4 durchgebracht, dann das Break zum 5:4 geschafft und kurz darauf den ersten Matchball zum 6:3, 4:6, 6:4 verwandelt.

Die Gegnerin im Viertelfinale heißt Elise Mertens. Die Belgierin, an Position zwei gesetzt, schlug Vorjahressiegerin Vondrousova mit 6:2, 5:7, 7:5.

Mit Tamara Korpatsch ist noch eine zweite Deutsche im Turnier vertreten. Sie trifft aktuell in einem Duell zweier Qualifikantinnen auf die Liechtensteinerin von Deichmann.


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