Über zwei Stunden ging es hin und her. Am Ende stand ein durchaus kurioses Ergebnis auf der Anzeigetafel – und der Einzug ins Achtelfinale.

Barthel kämpft sich rein

Zu Beginn des ersten Durchgangs sah es noch etwas schleppend aus bei Mona Barthel. Sie kassierte gegen die Ukrainerin Kateryna Kozlova früh ein Break zum 1:2. Doch der Deutschen gelang das schnelle Comeback in den Satz, drehte einen 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung. Beim Stand von 6:5 hatte die Nummer 74 der Welt den ersten Satzball, ließ diesen allerdings noch ungenutzt. Im Tiebreak lief es dann besser, die DTB-Spielerin machte aus dem 3:3 ein 7:3.

Der Beginn des zweiten Satzes verlief spiegelverkehrt zum ersten Durchgang. Diesmal war es Barthel, die sich früh bis zum 3:1 absetzen konnte. Und diesmal war es aber auch Kozlova, die das Spiel zum 4:3 drehte. Beim Stand von 4:5 musste Barthel dann die ersten beiden Satzbälle abwehren, was ihr gelang. Beim 5:6 war es dann aber geschehen, die Ukrainerin verwandelte den sechsten Satzball.

Kozlova völlig aus der Spur

Wer nun damit rechnete, dass die Nummer 62 der Welt mit weiterem Selbstvertrauen in den dritten Satz gehen würde, sah sich mächtig getäuscht. Barthel gab nämlich von Beginn an den Ton an. Break zum 1:0, souverän zu 15 und damit zum 2:0 durchserviert, weiteres Break zum 3:0.

Und Mona Barthel machte in dem Tempo weiter. 4:0, 5:0, 6:0. Im Achtelfinale könnte ein deutsches Duell warten. Es geht gegen die Siegerin der Partie Tatjana Maria gegen Timea Babos.

Mit Antonia Lottner ist derweil eine der Fed-Cup-Heldinnen ausgeschieden. Sie verlor glatt gegen die Kroatin Martin mit 4:6, 2:6.


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