Die Regenspiele in der Schweiz gehen ohne deutsche Beteiligung zu Ende. Zuerst versagen die Nerven, dann ist eine Lokalmatadorin zu stark.

Barthel verpasst große Chance

Zwischen Mona Barthel und der an Position zwei gesetzten Elise Mertens spielte sich ein packendes Match ab. Schon der erste Durchgang hatte es in sich. Die Deutsche schaffte eine schnelle 3:0-Führung, gab diese aber auch genauso schnell wieder aus der Hand. Zwei Breaks zum 3:2 sowie 3:4 brachten die Wende, am Ende hieß es 6:4 für die Belgierin.

Im zweiten Durchgang konnte Mertens ein Break zum 2:1 vorlegen, diesmal schlug Barthel zurück. Und schaffte beim Stand von 6:5 das wichtige zweite Break zum Satzausgleich.

Der dritte Durchgang war eine Doublette des ersten Satzes. Wieder hatte Barthel beim 4:1 den Satzgewinn – und damit auch den Sieg – zum Greifen nahe, doch wieder wurde es nichts. Beim Stand von 4:2 und Breakball gegen sich produzierte sie einen Doppelfehler, wenig später hieß es 4:4 und 6:6. Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Zu Ungunsten der DTB-Spielerin, die plötzlich völlig von der Rolle war, gleich fünf leichte Fehler machte und mit 0:7 die Höchsstrafe kassierte.

Korpatsch fehlt die Erfahrung

Das Match zwischen der 22-jährigen Tamara Korpatsch und Wildcard-Inhaberin Stefanie Vögele wurde sogar zu einem wahren Breakfestival. Insgesamt neun der 19 Aufschlagspiele gingen verloren.

Im ersten Satz holte sich die Deutsche flott ein 2:0, kassierte daraufhin aber gleich drei Breaks in den kommenden vier Aufschlagspielen. Damit ging der Durchgang mit 6:4 an die Schweizerin.

Der zweite Satz verlief ähnlich. Zum 1:0 und 2:1 konnte Korpatsch noch vorlegen, dann hatte sie wieder enorme Schwächen beim eigenen Service. Dieses Mal gab sie den Aufschlag gleich dreimal in Serie zum 3:6-Satzverlust ab.

Dennoch können Barthel und Korpatsch auf eine gute Woche – bei sehr schwierigen Bedingungen – zurückblicken.


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