Der DTB-Profi zieht seine Konsequenzen.




Immer wieder müssen sich Tennis-Profis Beleidigungen in den sozialen Netzwerken anhören. Vorrangig, wenn sie Partien (überraschend) verlieren. Aber auch dann, wenn sie erfolgreich sind. Häufig stecken Tipper dahinter, die sich um ihre Sportwette gebracht fühlen. Erst kürzlich schrieb der User „Robin Kumar“ unter einen Post von Dustin Brown.

Affe, geh zu deinen Affen-Brüdern nach Afrika.

„Dreddy“ hatte kurz zuvor das Challenger-Match gegen Andrea Basso mit 6:2, 5:7, 6:2 für sich entschieden. Und zeigte sich erbost, dass es für diesen absolut unwürdigen Kommentar keine Sperre vom Betreiber des sozialen Netzwerkes gegeben hatte.

Brown handelt selber

Daher wird der 33-Jährige nun selber aktiv. Brown kündigte via Twitter an:

Wenn die besagten Plattformen nicht wirklich etwas gegen diese Nachrichten unternehmen, dann werde ich damit anfangen. Ich werde jeden User mit einem anonymen Profil löschen und blockieren. Das galt für alle Accounts.

Eine gute – und logische Konsequenz. Dann entgehen den anonymen Usern unter anderem solche genialen Bälle, die regelmäßig bei Dustin Brown zu finden sind.