Auch Dominic Thiem war am 7. Titelgewinn der Grün-Weißen beteiligt.




Mannheim bejubelt Unentschieden

Fotofinish in Krefeld. Ein Punkt hatte den Mannheimern noch gefehlt, um die erste Meisterschaft seit 2010 perfekt zu machen. Und genau diesen einen Punkt holten sich die Grün-Weißen am vorletzten Spieltag der Tennis-Point Bundesliga.

Doch bevor die Korken knallten, wurde mächtig gezittert: 1:3 lag der Tabellenführer nach den Einzeln zurück. Um die Meisterfeier nicht ins Wasser fallen zu lassen, mussten also beide Doppel gegen Blau-Weiß Krefeld gewonnen werden. Die Übung gelang: Daniel Brands/Robin Kern und Andreas Beck/Radu Albot siegten jeweils in zwei Sätzen.

Prophet Thiem

Dominic Thiem hatte schon so eine Vorahnung. Am 4. Spieltag steuerte der French-Open-Finalist einen Einzelsieg zum 4:1-Erfolg über fläsh TC Weinheim 1902 bei. Und sagte im Anschluss:

Ich hoffe, ich konnte einen Teil dazu beitragen, dass wir deutscher Meister werden – das wäre ein Riesentraum.

Auch Mannheims Teammanager Gerald Marzenell zeigte sich später gegenüber dem „Mannheimer Morgen“ begeistert:

Die Stimmung in der Kabine ist phänomenal. Jeder hat durch Dominics Anwesenheit mehr aus sich rausgeholt.

Der Auftritt des Weltranglistenachten hatte 4500 Zuschauer auf die Anlage in Mannheim gelockt. Alle waren begeistert: Sowohl für die Tennisfans vor Ort als auch die Verantwortlichen der Tennis-Point Bundesliga ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen.

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