Yannick Maden hat das Finale beim Challenger in Mouilleron-Le-Captif gegen Elias Ymer mit 7:5 6:4 verloren.

Schade! Nach einem starken Turnier in Mouilleron-Le-Captif wollte Yannick Maden der letzte Schritt nicht gelingen. Im Finale des Challengers unterlag der Deutsche dem Schweden Elias Ymer – dem Schützling von Robin Söderling – in zwei Sätzen mit 7:5 6:4.


Maden bislang ohne Satzverlust

Zwischen der #183, Elias Ymer, und der #167, Yannick Maden, wurde im Vorfeld von einem ausgeglichenen Finale gesprochen. Kein Wunder, denn beide Profis haben sich in dieser Woche in einer guten Verfassung präsentiert. Der 21-jährige Schwede bezwang zunächst Nikola Milojevic und Viktor Galovic glatt in zwei Sätzen, ehe er gegen die beiden Lokalmatadoren Constant Lestienne und Gleb Sakharov drei Durchgänge benötigte. Yannick Maden hingegen gab im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab. Alex De Minaur, Alexander Bublik, Peter Gojowczyk und Luca Vanni versuchten vergeblich, den 28-jährigen Deutschen zu gefährden. Da er zuvor auch schon beim Challenger in Brest bis ins Halbfinale kam, konnte bei ihm definitiv von einer guten Form die Rede sein.

Ymer returniert zu stark

Doch leider konnte Yannick Maden seine gute Form heute nicht in einen Sieg ummünzen. Und das, obwohl es gleich zu Beginn sehr gut für ihn lief. Sofort gelang es Maden, seinem Gegenüber den Service abzunehmen. Gleichzeitig hatte er jedoch bei nahezu jedem Aufschlagspiel Probleme. Häufig ging es über Einstand und sogar Breakbälle waren nicht selten. Dementsprechend kam Ymer zurück in die Partie. Dem Schweden gelangen zwei Breaks, so dass er sogar noch den Tie-Break umging. Nach dem 7:5 im ersten Durchgang zog er auch in Satz zwei sofort mit 3:0 davon. Die Partie schien gelaufen, ehe Yannick Maden das Rebreak landen konnte. Doch erneut schlug Ymer im entscheidenden Moment zu. Direkt seinen ersten Matchball – zugleich in Breakball – konnte er zum Turniersieg verwandeln. Leider war Yannick Maden die Krönung einer starken Turnierwoche nicht vergönnt. Zufrieden sein sollte der Deutsche dennoch, denn auf dieser starken Leistung lässt sich in der Zukunft aufbauen.

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