Grigor Dimitrov schlägt im Finale von Cincinnati Nick Kyrgios in zwei Sätzen mit 6:3 und 7:5

Der 26jährige Bulgare hat sich beim Turnier von Cincinnati seinen ersten Masters-Titel gesichert. Im Endspiel schlug Dimitrov den Australier Nick Kyrgios in zwei Sätzen und blieb damit im ganzen Turnier ohne Satzverlust.

Kyrgios nutzt die erste Breakchance nicht

Zu Beginn des Spiels gelang es beiden Akteuren nicht, den anderen bei eigenem Aufschlag in Schwierigkeiten zu bringen. Gerade Kyrgios dominierte mit vielen Service-Winnern, während Dimitrov sich auf viele Fehler seines Gegners aus den Ballwechseln heraus verlassen konnte.
Das änderte sich erst im fünften Spiel, als Dimitrov seinem Kontrahenten durch zwei Doppelfehler am Stück einen Breakball  ermöglichte, den dieser aber nicht verwerten konnte.  Postwendend brachte ihn der nun sicherer agierende Bulgare bei seinem nächsten Aufschlagspiel selbst in Schwierigkeiten und  Kyrgios musste das satzentscheidende Break hinnehmen. Der erste Durchgang ging mit 6:3 an Grigor Dimitrov.

Dimitrov aus dem Spiel heraus besser

Im zweiten Satz  blieb das Bild zunächst gleich: Der Australier hielt sich über den starken Aufschlag im Match, ohne aber irgendeinen Zugriff auf die Aufschlagspiele seines Gegners zu bekommen.



Dimitrov agierte wie der Spieler mit dem Erfahrungsvorsprung, den er aufgrund seines Alters ja auch tatsächlich hat. Er nutze immer wieder die Schwächen auf der Rückhandseite seines Gegners aus und wirkte auch wie der fittere und athletischere Mann auf dem Platz. Breakchancen bei 3:3 blieben aber ungenutzt, auch weil auch Nick Kyrgios das Spielvermögen aufblitzen ließ, das ihn in dieses Finale gebracht hatte.

Entscheidung bei 5:5 im zweiten Satz

Beim Stand von 5:5 lieferte Kyrgios dann aber das Break mit drei Doppelfehlern auf dem Silbertablett und war in der Folge nicht in der Lage zu kontern. Das nächste dominante Aufschlagspiel Dimitrovs besiegelte dessen ersten Masters-Erfolg.

Grigor Dimitrov steigt durch die 1000 Punkte von Cincinnati auf der am Montag erscheinenden Weltrangliste bis auf Platz 9. Auch Nick Kyrgios verbessert sich um fünf Plätze auf Platz 18.

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