Die Einzel am Sonntag müssen den Sieger ermitteln.



Jürgen Melzer und Oliver Marach verpassen die Chance, die Davis Cup-Begegnung zwischen Österreich und Australien vorzeitig zu entscheiden. Im Doppel gegen Lleyton Hewitt und John Peers verlieren sie in 4 Sätzen. Damit ist die Entscheidung über den Abstieg auf Sonntag vertagt.

Australien legt vor

Erste Überraschung an diesem Samstag in Graz war sicher das Auflaufen vom australischen Teamkapitän Lleyton Hewitt. In der ursprünglichen Auslosung war als Partner für John Peers Jordan Thompson eingetragen. Doch scheinbar war es Hewitt lieber, diese auch mental schwere Aufgabe selber zu erledigen und Thompson für Sonntag zu schonen.

Eine gute Entscheidung wie sich im Match zeigen sollte. Denn die ersten beiden Sätze standen ganz im Zeichen der Australier. Etwas über eine Stunde dauerte es nur und Hewitt/Peers lagen mit 6:1, 6:4 in Front. Ein Satz trennte die beiden nur noch vom Anschlusspunkt.

Österreich holt auf

Den wollten ihnen Jürgen Melzer und Oliver Marach aber zumindest nicht kampflos überlassen. Die Österreicher stellten im dritten Satz ihr System um und lagen damit goldrichtig. Auch wenn es ein enger Satz blieb, konnten Melzer/Marach den dritten Durchgang mit 6:3 für sich entscheiden.

 


Zum Sieg reichte es für das österreichische Duo dann aber nicht mehr. Trotz dessen sie sich auch im vierten Satz deutlich besser präsentierten, waren es am Ende John Peers und Lleyton Hewitt die sich mit 6:1, 6:4, 3:6, 7:5 durchsetzten. Durch den Anschlusspunkt der Australier müssen die Einzel am Sonntag über den Verbleib in der Weltgruppe entscheiden. Dort ist bis jetzt als nächstes Match die Begegnung von Dominic Thiem und Alex De Minaur angesetzt.