Wirbelwind fegt über Rublev hinweg.

Schnell, schneller, Alex de Minaur! Was der Australier im zweiten Match der Nightsession erlief, war nicht mehr von dieser Welt. Dank seiner unfassbaren Defensivqualitäten gewann er das Spitzenduell der Gruppe B gegen Andrey Rublev mit 4:1, 3:4 (5), 4:1, 4:2.

De Minaur legt beindruckendes Tempo vor

Damit steht der 19-Jährige als zweiter Halbfinalist von Mailand fest. Zuvor hatte bereits Stefanos Tsitsipas die Runde der letzten vier erreicht.

Für Vorjahresfinalist Rublev war es die erste Niederlage im Turnierverlauf – und die zweite gegen seinen heutigen Gegner. Im Halbfinale von Washington, D.C. hatte der Russe in drei Sätzen den Kürzeren gezogen.

De Minaur schaffte es erneut, die brachiale Vorhand des Weltranglisten-68. aus dem Spiel zu nehmen. Nachdem der erste Durchgang lediglich 15 Minuten dauerte, kam Rublev noch mal zurück. Es sollte ein Strohfeuer bleiben, weil de Minaur die Ratschläge seines Trainers befolgte. „Sei aggressiv, schlag so hart du kannst“, forderte Adolfo Gutierrez via Headset.

Coaching schlägt an

Gesagt, getan! Sein Schützling holte sich den dritten Satz mit 4:1 und machte auch im vierten Akt kurzen Prozess: Nach dem Doppel-Break zum 2:1 und 3:2 war die Messe gelesen.

Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht: Während de Minaur im abschließenden Gruppenmatch auf Taylor Fritz trifft, spielt Rublev am Donnerstag gegen den noch sieglosen Wildcard-Inhaber Liam Caruana.

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