Bitter! Das Verletzungspech hat Juan Martin del Potro erneut eingeholt. Nach seiner Aufgabe im Achtelfinale von Rom will sich der Argentinier eingehend untersuchen lassen.

Del Potro trifft Vorsichtsmaßnahme

Zunächst die gute Nachricht: Die neuralgischen Punkte von Juan Martin del Potro wurden diesmal nicht in Mitleidenschaft gezogen. Eine Operation am rechten Handgelenk und drei am linken hätten 2015 fast das Karriereende bedeutet.

Beim ATP-Masters-1000-Turnier in der italienischen Hauptstadt musste der „Turm von Tandil“ aufgrund von Schmerzen im Bereich der Leiste das Handtuch werfen. Im Match gegen David Goffin war beim Stand von 2:6, 5:4 vorzeitig Schluss.¬†„Ich habe mir Sorgen gemacht und deshalb den Arzt kommen lassen“, sagte del Potro nach seiner Aufgabe.

F√ľr ein Medical Timeout hatte der Indian-Wells-Champion bereits zu Beginn des zweiten Satzes den Platz verlassen. Weil del Potro nach seiner R√ľckkehr zun√§chst wieder im Vollbesitz seiner Kr√§fte zu sein schien, blieb Goffin in Alarmstellung:¬†„In so einem Fall ist er sehr gef√§hrlich. Ich habe viele Matches von Juan gesehen, als er m√ľde wirkte, ohne es zu sein.“

Start in Roland Garros ungewiss

Von einer Wunderheilung konnte allerdings keine Rede mehr sein. Nach zwei vergebenen Satzb√§llen bei 5:4 schritt „Delpo“ ans Netz, um dem Belgier vorzeitig zu gratulieren. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ob der Weltranglistensechste bis zum Start der French Open (ab 27. Mai) fit wird, bleibt vorerst fraglich.

Ich werde mich eingehend untersuchen lassen, um danach eine gute Entscheidung f√ľr die Zukunft zu treffen.

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