Der „Djoker“ ist wieder fit – trotzdem sieht er sich nicht als Favorit bei den Australian Open.

Was haben wir ihn vermisst? Novak Djokovic hat der ATP-Tour im vergangenen Jahr gefehlt – zumindest in der zweiten Saisonhälfte. Denn nach Wimbledon hat der Serbe keine Partie mehr bestritten. So ist er von der #1 zurückgefallen bis auf die 12#. Jetzt ist er wieder da! Sehr zur Freude seiner Fans, die ihn am liebsten direkt in Melbourne bei den Australian Open siegen sehen wollen. Nole selbst sieht sich aber nicht als Favorit.


„Die beiden sind die Favoriten“

Eigentlich zählt Novak Djokovic immer zu den Favoriten. Doch gilt diese Annahme auch für die kommenden Australian Open? Schließlich fehlt es dem Serben an Matchpraxis. Die komplette zweite Jahreshälfte musste er pausieren. So verpasste er die US Open, die ATP-Tour Finals und flog sogar aus den Top 10 der Weltrangliste. Novak Djokovic selbst stapelt deshalb vor dem ersten Grand Slam in Melbourne tief:

„Roger und Rafa haben letztes Jahr im Finale gegeneinander gespielt. Für mich sind sie auch diesmal die Favoriten auf den Titel.“

Interessant wird die Aussage von Djokovic aber vor allem, als er anfing, über die Spieler aus Australien zu reden:

„Aber es ist trotzdem relativ offen. Nick ist in einer großartigen Verfassung. Er ist der Favorit der heimischen Fans. Die Australier werden hier immer toll unterstützt. Auch Kokkinakis ist ein super Spieler. Alles kann passieren. Es ist ein Grand Slam. Jeder Spieler ist hier mit seinem ganzen Herzen und seiner ganzen Energie, um das bestmögliche zu erreichen.“

Comeback-Sieg gegen Thiem – wie stark ist Nole?

Gegen Homie Lleyton Hewitt betrat Novak Djokovic bei einer Exhibition in Melbourne erstmals wieder für ein Match den Platz – und verlor. Ein Zeichen von Schwäche? Wohl eher nicht. Djokovic ist ein Gentleman und hat dem zurückgetretenen Hewitt diesen Erfolg vor heimischem Publikum sicher gegönnt. Ganz anders sah es bei der Kooyong Classic gegen Dominic Thiem aus. Den Österreicher bezwang er glatt mit 6:1 6:4. Auch wenn sicher noch nicht alles rund lief, konnte sich diese Performance schon eher sehen lassen. Sie macht Hoffnung für die Australian Open. Djokovic selbst stapelt jedoch tief und ist einfach froh, wieder zu spielen:

„Ich bin so froh, wieder zurück zu sein und spielen zu können. Es war zwar kein offizielles Turnier, aber ich habe gegen die Nummer fünf der Welt gespielt. Es war ein guter Test für mich. So konnte ich sehen, wo ich stehe. Ich habe sechs Monate gefehlt. Deshalb habe ich viel Zeit in mein Training gesteckt. Ich muss natürlich noch immer einige Dinge verbessern bis die Australian Open beginnen. Hoffentlich bin ich dann zu 100 Prozent fit.“

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