Deshalb ist der „Djoker“ wieder so erfolgreich.




Wie hat er das eigentlich geschafft? Noch im Frühjahr lief Novak Djokovic seiner Bestform meilenweit hinterher. Besonders nach den Auftaktpleiten in Indian Wells und Miami wurden Fragen laut, ob er jemals wieder um große Titel mitspielen würde.

Gelassenheit zahlt sich aus: Djokovic bleibt geduldig

Geduld war gefragt. Nachdem Djokovic in Roland Garros zumindest bis zum Viertelfinale überzeugen konnte, ging der Knopf erst während der Rasensaison komplett auf: Finale Queen’s, Sieg in Wimbledon und obendrauf die Triumphe in Cincinnati und bei den US Open.

Auf der Abschluss-Pressekonferenz in New York sprach er über die Hintergründe seiner 180-Grad-Drehung:

Ich habe im gesamten Prozess viel über mich selbst gelernt: geduldig zu sein, zum Beispiel – was nie eine meiner stärkeren Seiten war.

Der „Djoker“ als Natur-Bursche

Es gab allerdings noch ein weiteres, ganz spezielles Erweckungserlebnis: Im Anschluss an seine überraschende Paris-Niederlage gegen Marco Cecchinato suchte Djokovic Inspiration in der Natur.

Also war ich mit meiner Frau fünf Tage in den französischen Bergen wandern. Wir haben uns von allem isoliert und die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachtet.

Die Kraxelei auf dem Mount Victoire in Südfrankreich hatte fast schon magische Wirkung. „Ich rate sehr dazu, dort mal hochzuklettern. Großartige Dinge werden in deinem Leben passieren“, legte der Serbe einem nachfragenden Journalisten wärmstens ans Herz.

Die Wander-Formel

Djokovics Erfolgsgeheimnis ist also denkbar einfach. Scherzhaft fügte er hinzu:

Ich habe Wimbledon, Cincinnati und die US Open gewonnen. Ich denke, dass ich bald wieder wandern gehe.

Na dann: Berg frei, Nole!

 

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