Sein erster Auftritt seit über drei Wochen wurde mit Spannung erwartet. Der „Djoker“ wurden dabei allen Erwartungen mehr als gerecht.

Erster Satz dauert 22 Minuten

Die Zuschauer hatten soeben erst Platz genommen zum Erstrundenmatch zwischen Novak Djokovic und dessen Landsmann Dusan Lajovic, da war der erste Durchgang auch schon wieder gelaufen. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0. Die Nummer neun der Setzliste fegte nur so über den Gegner hinweg.

Lajovic konnte einem beinahe schon etwas leid tun. Er kam in den sechs Aufschlagspielen nur zu acht Punkten, schaffte es ein einziges Mal bis zum Einstand. Die Höchsstrafe konnte er allerdings nicht verhindern. Eine Brille wurde es allerdings – zum Glück nicht – dafür sorgte die Nummer 93 der Welt mit dem zwischenzeitlichen 1:1 im zweiten Satz. Danach wurde es wieder einseitig, Novak Djokovic benötigte für das 6:0, 6:1 nur 57 Minuten.

In der kommenden Runde wird es für den „Djoker“ mit Sicherheit um einiges schwieriger. Dann nämlich geht es gegen Borna Coric. Der Kroate siegte zum Auftakt ebenfalls locker mit 6:2, 6:3 gegen den Franzosen Benneteau.

Nishikori glänzt ebenfalls

Das wohl klangvollste Duell des Tages fand zwischen Kei Nishikori und Tomas Berdych statt. Ein Duell zweiter langjähriger Top-Ten-Spieler, die das Los besonders hart erwischte.

Der Tscheche hatte den besseren Auftakt für sich, holte sich Satz eins mit 6:4. Ab dem 2:1 im zweiten Durchgang lief bei Berdych aber plötzlich gar nichts mehr zusammen. Nishikori hingegen drehte förmlich auf, holte sich die folgenden sieben Spielen in Serie und zog damit auf 4:6, 6:2, 2:0 davon. Dieses Momentum ließ Kei sich nicht mehr nehmen und siegte schließlich locker mit 6:1.

Zwei Auftritte, die Freude auf mehr machen.

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