Der „Djoker“ will das Saisonfinale nicht mehr an London vergeben.




Novak Djokovic hat beim Masters in Shanghai als erster Spieler das Achtelfinale erreicht. Einen Monat nach seinem US-Open-Triumph siegte der Serbe mit 6:3, 7:5 gegen Jeremy Chardy. Es war ein Erfolg mit Ansage: Der „Djoker“ blieb auch im zwölften Vergleich mit dem Franzosen ohne Satzverlust (28:0).

Djokovic wünscht sich neuen Austragungsort

Während sportlich im Moment alles nach Plan läuft, sieht der 31-Jährige an anderer Stelle Optimierungsbedarf. Stein des Anstoßes sind die ATP Finals, die noch bis 2020 in London über die Bühne gehen. Danach könnten die Austragungsrechte an einen anderen Standort vergeben werden. Djokovic plädiert sogar entschieden dafür:

Die Finals in London waren immer ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass die Leute wollen, dass das Turnier auch dort bleibt. Ich denke jedoch, dass wir auch anderen Städten eine Chance geben sollten. Es sollte sich etwas ändern.

Eigennutz scheint dabei keine Rolle zu spielen. Schließlich pflegt Djokovic eine besonders erfolgreiche Beziehung zum Abschlussturnier in der britischen Hauptstadt. Nach seinem ersten Sieg in Shanghai (2008) war er in London zwischen 2012 und 2015 eine Klasse für sich.

Tourfinale am anderen Ende der Welt

Dennoch würde der Weltranglistendritte gerne neue Wege gehen – am liebsten nach Südamerika:

Südamerika wäre toll. Ich denke, egal wo in Südamerika wäre das Turnier ein großer Erfolg. Das Interesse am Turnier wäre enorm hoch, auch für Amerika. Dort gibt es ja sowieso eine lange Tennis-Tradition.

In diesem Jahr geht die Reise jedoch noch mal nach London: Neben Rafael Nadal, Roger Federer und Juan Martin del Potro hat sich Djokovic bereits vorzeitig für die inoffizielle ATP-WM qualifiziert.

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