Nach dem Viertelfinalsieg gegen Nishikori präsentierte sich ein voll auf sein erstes Grand-Slam-Halbfinale seit fast zwei Jahren fokussierter Novak Djokovic.




Der Serbe zeigte sich äußerst entspannt und konzentriert auf die nächsten Aufgaben nachdem er seine Halbfinal-Durststrecke bei großen Turnieren gegen den Japaner Kei Nishikori in vier Sätzen beendet hatte. „Ich hatte heute einen harten Gegner, der eine große Herausforderung dargestellt hat. Bis zur Mitte des dritten Satzes waren wir ziemlich gleichwertig, dann habe ich es geschafft, einen Gang hoch zu schalten“, fasste der Sieger von 2011, 2014 und 2015 das Match gegen Nishikori zusammen.

Djokovic will sich durch nichts und niemanden ablenken lassen

Weiter als bis zu seiner Vorbereitung auf das Halbfinale wollte die Ex-Nummer-eins aber trotz der guten Ergebnisse in der Rasen-Saison auf keinen Fall nach vorne blicken. „Ich bin im Semifinale. Das ist alles, worauf ich mich im Moment fokussiere.“ In dieser Vorbereitung auf das nächste Match will Djokovic sich auch nicht von vermeintlichen oder tatsächlichen Benachteiligungen durch die Offiziellen des Turniers stören lassen. „Wenn das tatsächlich so wäre, wäre ich doch gar nicht mehr im Turnier“, blockte er Fragen nach einer Art „Verschwörung“ gegen ihn ab, was Ansetzungen oder mehr als fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen zu seinen Ungunsten angeht.

„Ziemlich nah dran“ an der Form von 2014 und 2015

So gelassen kann man natürlich leichter sein, wenn der Erfolg wieder da ist und die Form nach vielen Monaten der Motivations- und Verletzungskrise wieder stimmt. Angesprochen darauf, wie er sein Level im Vergleich zu den Jahren sehen würde, in denen er in London zwei Titel hintereinander holte, druckste der Mann, der in dieser Periode die Szene beherrscht hatte wie selten ein Spieler zuvor, zwar erst etwas herum. Um sich dann aber doch ein zufriedenes „Es ist ziemlich nah dran“ entlocken zu lassen.

 

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