Französin fiebert mit ihrem Partner.




Dominic Thiem und seine Freundin Kristina Mladenovic sind das wohl mit Abstand schillerndste Paar im Tennis-Zirkus. Nach ihrem Erstrundensieg in Linz (6:4, 6:3 gegen Dart) gab „Kiki“ seltene, dafür aber umso interessantere Einblicke.

Ein Anlass dafür war die Niederlage Thiems im Krimi gegen Matthew Ebden beim Masters in Shanghai. Der Österreicher unterlag am Dienstag mit 4:6, 7:6, 6:7 – ein Spiel, das für Mladenovic kaum am Fernseher zu ertragen war:

Lasst uns bloß nicht darüber reden. Ich habe die kompletten drei Stunden von meinem Bett aus geschaut. Es war schrecklich. Danach brauchte ich erst einmal Schlaf, war mit den Nerven total am Ende.

Auch im Doppel hieß es Zittern für Thiem

Damit noch nicht genug, denn auch am Mittwoch sorgte „Domi“ wieder für viel Spannung. Diesmal an der Seite seines Doppelpartners Robert Lindstedt. Das Duo siegte mit 6:4, 4:6, 11:9 gegen Kontinen/Peers.

Aber ob die Französin diesen Erfolg überhaupt gefeiert hat? Schließlich spielt sie aktuell in Thiems österreichischer Heimat, trifft dort am Donnerstag im Achtelfinale auf ihre Doppelpartnerin Timea Babos. Eine interessante Aufgabe, wie auch „Kiki“ befindet:

Auf der Tour hat man eher wenige Freunde. Timea gehört aber definitiv dazu, mit ihr kann ich über alles sprechen. Das ist eine sehr wertvolle Verbindung. Es wird ein sehr schwieriges Match, immerhin kennen wir uns in- und auswendig.

Ein Erfolg würde Mladenovic weiteres Selbstvertrauen bringen. Auch deshalb, weil sie vor den Augen von Thiems Familie aufschlägt:

Ich kenne schon fast alle Mitglieder der Familie, nur die zweite Oma lerne ich erst noch kennen. Es ist kein extra Druck, aber ich spüre eine positive Angespanntheit. Immerhin könnte es sein, dass sie extra nach Linz kommen, nur um mich verlieren zu sehen. Ich war wirklich nervös zu Beginn.

Irgendwie herrlich locker, diese Französin. Am Liebespaar Thiem/Mladenovic werden wir jedenfalls noch eine Menge Spaß haben.

Tennis-Point.de