Viele Lacher, geile Ballwechsel, tolle Stimmung.




Mitte August standen sie plötzlich gemeinsam auf dem Platz: Novak Djokovic und Kevin Anderson. Der ganz frische US-Open-Sieger, inzwischen wieder die Nummer drei der Welt und auch zu eben jenem Zeitpunkt natürlich schon ein Top-Ten-Spieler. Ebenso wie der Südafrikaner.

Und die beiden hatten sichtlich Spaß in dieser Kombination. Das #Djokerson-Duo war geboren. In New York gingen Djokovic und Anderson nicht gemeinsam an den Start, weil sie sich im Einzel – zurecht – viel ausrechneten. Die Rechnung des Serben ging schließlich auf.

Dennoch ist ein solcher „Verzicht“ auf die Doppelteilnahme bei Weitem nicht mehr Usus. Die Spieler und Spielerinnen zeigen als Duo eine immer größer werdende Bedeutung. So auch bestens zu sehen bei der Kombination Mike Bryan/Jack Sock.

Bryan ist als Teil des legendären Bryan-Duos natürlich ohnehin eine Doppel-Legende. Das konnte Jack Sock aber so von sich noch nicht behaupten. Im Einzel stotterte zuletzt der Motor des Amerikaners, also holte er sich anders sein Selbstvertrauen. Und wie!

Auch „Kiki“ zelebriert im Doppel

Nur im Halbfinale mussten die beiden Amerikaner einen Satz abgeben. Im Endspiel schossen sie dann Lukasz Kubot/Marcelo Melo mit 6:3, 6:1 vom Platz. Vor allem dank der sensationellen Show des Jack Sock.

Und besonders mit herrlicher Laune. Die Zuschauer wurden bestens unterhalten, fanden großen Gefallen an der Darbietung. So war es auch schon die Tage und Runden vorher zu erleben.

Auch bei Damen ist wieder wiederauferlebte Doppel-Liebe deutlich zu erkennen. So zum Beispiel bei „Kiki“ Mladenovic. Im Einzel hakte es auch bei ihrer seit geraumer Zeit, an der Seite von Timea Babos läuft es hingegen fast perfekt. Doppelt hält eben besser.

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