Schlimme Nachrichten in den sozialen Netzwerken.




Affe, geh zu deinen Affen-Brüdern nach Afrika.

So endet ein Facebook-Kommentar des Users Robin Kumar. Gepostet auf der Seite von Tennis-Profi Dustin Brown. Der Deutsche hatte soeben sein Achtelfinal-Match beim Challenger in Genua gegen Andrea Basso mit 6:2, 5:7, 6:2 für sich entschieden.

So schlimm es ist: Der dunkelhäutige Brown ist derlei Beleidigungen schon gewohnt. Andere Tennisprofis wie Jan-Lennard Struff haben auf Grund dessen sogar ihre Profile in den sozialen Netzwerken gelöscht. Doch „Dreddy“, der vor allem bei Twitter sehr aktiv ist, will sich davon nicht unterbekommen lassen. Und fragt an Facebook gerichtet:

Dieser Kommentar steht auf eurer Seite. Warum wird nichts unternommen?

Brown schwärmt hingegen von der Kulisse

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um einen enttäuschten Tipper handelt. Vermutlich hatte jener Kumar auf Basso gesetzt – und wurde von Brown böse überrascht. Die Beleidigungen rechtfertigt das natürlich zu 0,0 Prozent.

Brown warf anschließend den Blick wieder auf sein packendes Duell mit dem Italiener:

Was für ein hartes Match. Es ist nie leicht, vor einem vollen Center Court gegen einen Lokalmatadoren zu spielen. Aber die Zuschauer waren total fair.

Immerhin etwas. Im Viertelfinale geht es für Brown gegen den Tschechen Lukas Rosol.