Autsch! Das mit dem „fast“ hat Sascha Zverev zum Leidwesen von Nick Kyrgios mal ernst genommen.

Nick Kyrgios wird sich auch gefragt haben, warum er nicht einfach im Bett geblieben ist. Kurz nach seinem Turniersieg in Brisbane nahm der Australier, obwohl er eine Pause sicher hätte gebrauchen können, an einem Spaß-Turnier in Sydney teil. Gemeinsam mit Lleyton Hewitt nahm es der Australier mit dem Team Alexander Zverev und Grigor Dimitrov beim Fast4 auf. Zwei Einzel und ein Doppel entschieden über den Ehrensieger des Abends. Beim Fast4 geht es, wie der Name schon sagt, schnell zu. Gemeint war damit eigentlich aber nur die Matchdauer.

Zverev trifft Kyrgios voll im Gesicht

Aber schnell war auch der Ball von Alexander Zverev, der Nick Kyrgios im abschließenden Doppel zu Boden gehen lies. Direkt im ersten Aufschlagspiel hagelte es dann einen Vollschuss vom Deutschen. Kyrgios, der seinem eigenen Ball ans Netz folgte, ahnte schon was ihm blühte. Der 23-Jährige konnte sich aber nicht mehr schnell genug abwenden. Der Ball von Zverev traf ihn voll im Gesicht.

Der Deutsche stieg dann auch gleich übers Netz, um sich zu versichern, dass Nick Kyrgios den „Volltreffer“ halbwegs überstanden hatte. Hatter er – und die Partie konnte weiter gehen.

 

Bulgarisch-deutsches Duo siegt

Das kleine Spaß-Event ging mit 2:1 an das bulgarisch-deutsche Duo. Erst besiegte Alexander Zverev Nick Kyrgios im Einzel. Danach schaltete Grigor Dimitrov Lleyton Hewitt aus. Im anschließenden Doppel konnte sich Team Australia – trotz des kleinen Zwischenfalls – behaupten.

 

Fast4 – Eine australische Erfindung

Das Fast4-Format wurde 2014 von Tennis Australia erstmals eingeführt. Es ist eine Abwandlung der bestehenden Tennisregeln, hin zu einem schnelleren Matchverlauf. Beim Fast4 spielt man nur auf vier Spielgewinne (mit zwei Spielen Vorsprung) und nicht wie klassisch auf sechs. Bei einem Spielstand von 3-beide geht es direkt in den Tiebreak. Ähnlich wie auf der Tour im Doppel schon üblich, gibt es eine No-Ad-Regel. Bei 40:40 entscheidet also der nächste Punkt über Spielgewinn oder Break. Ebenso gibt es keine Wiederholung bei Netzaufschlägen (No-Let).

 


 


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