Die Aufgabe könnte schwieriger kaum sein für das DTB-Team. Im Vorfeld überrascht der Gegner allerdings mit einer ungewöhnlichen Maßnahme.

Tschechien ist weltklasse

Die Namen versprechen mit das Beste, was das Damentennis im Moment zu bieten hat: Karolina Pliskova, Petra Kvitova, Barbora Strycova. Die Nummern 6, 10 und 26 der Welt. Das wissen alle im deutschen Lager, der Respekt ist also groß vor dem Fed-Cup-Halbfinale am 21. und 22. April in Stuttgart.

Was allerdings verwundert, ist die Tatsache, dass die Tschechen nur mit drei Spielerinnen anreisen. Erlaubt sind vier, doch davon macht der Coach keinen Gebrauch. Dennoch ist sich Deutschlands Teamchef Jens Gerlach der Klasse des Kontrahenten sicher:

Die Mannschaft von Petr Pala hat in den letzten sieben Jahren fünf Mal den Titel gewonnen. Tschechien ist einer der härtesten Gegner, auf die man im Fed Cup zurzeit treffen kann. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir über die Qualität verfügen, um ins Endspiel einzuziehen.

Deutschland setzt auf Erfahrung

Gerlach selber nutzt die Möglichkeit aus, ein Quartett an Bord zu haben. Julia Görges (WTA 11), Angelique Kerber (WTA 12), Tatjana Maria (WTA 62) und Anna-Lena Grönefeld (WTA-Doppel 20) sind dabei. Eine erfahrene Mannschaft, die in einem möglichen Abschlussdoppel viele Kombinationen möglich macht. Noch einmal Gerlach:

Julia und Angelique wären für jede Mannschaft der Welt eine große Verstärkung und sind daher für uns immens wichtig. Sie sind beide in so starker Verfassung, dass sie die besten Spielerinnen der Welt bezwingen können (…) Tatjana und Anna-Lena haben in Minsk viel Leidenschaft und Kampfgeist bewiesen und entscheidend dazu beigetragen, dass wir nach fast 25 Jahren das erste Fed Cup-Halbfinale auf heimischem Boden bestreiten können. Mit ihrer langjährigen Erfahrung können sie auch gegen Tschechien eine wichtige Rolle spielen.


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