Die vierte Niederlage im vierten Spiel war dann eine zu viel. Im kommenden Jahr gehen die ÖTV-Damen nur noch in der Gruppe II an den Start.


Ziel Klassenerhalt verfehlt

1:2 gegen Polen, 1:2 gegen die Türkei, 0:3 gegen Lettland – und nun auch 1:2 gegen Georgien. Die vierte Niederlage war dann eine zuviel, um den von ÖTV-Teamchef Jürgen Waber vorgegeben Klassenerhalt zu realisieren. Damit geht es runter in die drittklassige Gruppe II der Eruopa/Afrika-Zone. Nach einem über siebenstündigen Kampf mussten die ÖTV-Damen gratulieren.

Julia Grabher – Sophia Shapatava 3:6, 6:4, 4:6

Schon der Auftakt verlief bitter für die Österreicherinnen. Nach dem zweiten Durchgang war Grabher (WTA 244) gegen die Nummer 343 der Welt eigentlich ordentlich in der Partie, musste aber letztlich doch noch nach 1:54 Stunden gratulieren.

Barbara Haas – Ekaterine Gorgodze 7:6, 2:6, 6:3

Mit dem 0:1-Rückstand im Nacken lastete bereits großer Druck auf Barbara Haas. Doch sie zeigte gute Nerven, holte sich Durchgang eins im Tiebreak und ließ sich auch vom Ausgleich der Georgierin nicht verunsichern. Nach 2:27 Stunden machte Haas den 1:1-Ausgleich perfekt.

Haas/Grabher – Kalashnikova/Shapatava 4:6, 6:3, 2:6

Im Vorjahr konnte sich die Österreicherinnen noch glatt mit 6:3, 7:5 durchsetzen. Dieses Mal ging der entscheidene dritte Punkte allerdings nach zwei Stunden Spielzeit verloren.

Teamchef Waber hadert

Beim Abstieg kamen aus Sicht des ÖTV gleich mehrere Aspekte zusammen, wie Waber im Anschluss resümierte:

In so einem Abstiegs-Playoff zu spielen, bedeutet eine spezielle Drucksituation, mit der wir nicht ganz zurecht gekommen sind. Wir haben auf die beiden Einzel gebaut, leider ging eines verloren. Im Doppel war Georgien aufgrund einer Spezialistin, die ausgeruht war, ein bisschen besser. Diese Möglichkeit haben wir nicht, Barbara musste gleich nach ihrem anstrengenden Einzel wieder auf den Platz.

Nun also – wie vor drei Jahren – der erneute Abstieg in Gruppe II. Waber haderte:

Voriges Jahr sind wir glücklich Fünfter geworden, heute sind wir unglücklich abgestiegen. Auch, weil Barbara gegen Polen wegen der Erkrankung gefehlt hat und schlussendlich nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war.

Kopf hoch, Mädels!


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