Der Maestro kämpft sich weiter.

3:0.
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So lauteten die bisherigen Ergebnisse zwischen Roger Federer und Roberto Bautista Agut. Sieben Spiele, sieben Siege bei 16:0-Sätzen. Kein Zweifel daran, dass Roger auch dieses Mal die Favoritenrolle inne hatte.

Der erste Satz war dann auch eine deutliche Angelegenheit und dauerte nur eine halbe Stunde. Nachdem Federer beim Stand von 2:1 einen Breakball abwehren musste, zeigte er sich danach deutlich souveräner. Zweimal servierte er zu Null, so auch auf dem Weg zum 6:3. Es schien alles glatt zu laufen für die Nummer zwei der Welt.

„Gojo“ verpasst den Sprung unter die besten Acht

Vor allem, weil sich der Schweizer auch im zweiten Durchgang ein schnelles Break zum 1:0 sicherte. Doch plötzlich funktionierte nichts mehr beim Maestro. Rebreak Bautista Agut zum 1:1, 2:1 für den Spanier, nächster Aufschlagverlust Federer, 4:1 Bautista Agut. Wenig später hieß es 6:2 für den Außenseiter, Federer musste sich kräftig schütteln. Er schaffte bei fünf Versuchen nicht einen Punkt mit dem zweiten Aufschlag.

Der dritte Durchgang war lange Zeit ein komplett offene Angelegenheit. Bis zum 4:4 war alles in der Reihe, ehe Federer im entscheidenen Moment doch wieder zuschlug. Bautista Agut zeigte nur eine kleine Schwäche beim Aufschlag, die der Schweizer sofort zum Break nutzte. Kurz darauf verwandelte er mit einem Aufschlagspiel zu Null zum 6:3, 2:6, 6:4-Endstand.

Im Viertelfinale wartet nun Kei Neishikori. Der Japaner, in ganz Asien verehrt, hat auch viele Fans in China hinter sich. Mit dieser Unterstützung gelang ihm ein 7:6, 6:4-Erfolg gegen Sam Querrey.

Damit stehen drei der vier Viertelfinalpartien fest. In den weiteren Matches bekommen es DTB-Profi Alexander Zverev mit Kyle Edmund (7:6, 6:3 gegen Nicolas Jarry) und der Weltranglistendritte Novak Djokovic (6:4, 6:0 gegen Marco Ceccinato) mit Kevin Anderson (6:4, 7:6 gegen Stefanos Tsitsipas) zu tun. Peter Gojowczyk hat den Sprung unter die besten Acht derweil verpasst, er unterlag gegen Matthew Ebden glatt mit 2:6, 3:6. Der Australier trifft auf den Sieger des Duells zwischen Juan Martin del Potro und Borna Coric.

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