Der „Maestro“ baut eigenen Halbfinal-Rekord aus.

Gro√üer Druck hin oder her ‚Äď wenn es darauf ankommt, ist Roger Federer zur Stelle. Der Schweizer musste liefern, um in London nicht bereits nach der Gruppenphase die Heimreise anzutreten. Und Federer lieferte: Mit 6:4, 6:3 setzte er sich in einem abwechslungsreichen Match gegen Kevin Anderson durch. Damit steht der Weltranglistendritte zum 15. Mal im Halbfinale der ATP Finals ‚Äď Rekord!

Federer dreht sp√§t auf ‚Äď aber gewaltig

Dass der sechsfache Champion nun sogar als Gruppenerster weiterzieht, kommt durchaus √ľberraschend. Schlie√ülich hatte sich der „Maestro“ bei seiner Auftaktniederlage gegen Kei Nishikori in einem besorgniserregenden Zustand pr√§sentiert.

Davon war heute nichts mehr zu sp√ľren. Federer zeigte Anderson die Grenzen auf. Der S√ľdafrikaner, der bei seinen zwei vorherigen Auftritten noch gro√ü auftrumpfte, kam nicht mit dem variantenreichen Spiel des 37-J√§hrigen zurecht. Neben tollen Aufschl√§gen und pr√§zisen Angriffsb√§llen waren es vor allem die defensiven F√§higkeiten des Eidgenossen, die Anderson an den Rand der Verzweiflung brachten.

Anderson findet nicht die richtigen Mittel

Nach souveränen Aufschlagspielen auf beiden Seiten entwickelte sich ab Mitte des ersten Satzes ein kleines Breakfestival. Federer, der seinem Rivalen das Service zwei Mal zu Null abnahm, musste allerdings drei Breakchancen abwehren, bevor er den Satzgewinn perfekt machte.

In der Folge hatte der Routinier weniger M√ľhe. Breaks zum 4:3 und 6:3 waren die logische Folge einer b√§renstarken Vorstellung im zweiten Satz, die Federer nach 77 Minuten mit seinem dritten Matchball kr√∂nte. Kevin Anderson wird’s verkraften k√∂nnen. Die Nummer sechs der Welt stand bereits vor dem Match als Halbfinalist fest.

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